Mit 32 Farbtafeln. Das Buch versucht, historische Gebäude und Plätze zu neuem Leben zu erwecken. Es werden über 100 Ämter, die die Geschicke der Stadt gestalteten, und deren Aufgaben beschrieben. Auf das tägliche Leben in der Republik, das Gesundheitswesen, die Erziehung, den Umweltschutz, die Steuereinhebung, die Förderung des Wissenschaftsverkehrs, die Verwaltung der venezianischen Gebiete außerhalb der Stadt, den diplomatischen Dienst und die Behandlung von Religionsgemeinschaften wird eingegangen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.11.2001
Eine Fundgrube, schwärmt der Rezensent, sei das Buch und für diejenigen gemacht, die Venedig nicht bloß "mitgenommen" haben, sondern auch zurückkehren wollen. Um beispielsweise erneut über den Rialto zu gehen - jetzt mit dem Wissen um seine hölzerne Vorgängerin und um einen Wettbewerb für die Ausführung der berühmten Brücke (den nicht Michelangelo, sondern da Ponte gewann). Oder man lernt und staunt über das Gewirr von Institutionen und Kompetenzen, über Zivil-, Handels- und Strafrecht der Serenissima und das komplizierte Verfahren der Dogenwahl. Staunt wie Ernst-Gottfried Mahrenholz, der sich an der venezianischen Geschichte "vom Größten" bis hin zum Einzelschicksal und an der Malerei "vom Schönsten" auch mittels des im Band enthaltenen umfangreichen Abbildungsteils berauscht hat. Und freut sich mit ihm über dieses Buch.
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