Aus dem Griechischen von Doris Wille. Eine Amerikanerin in Athen: Die Filmproduzentin Felicia plant, ein Remake von "Alexis Sorbas" zu drehen. Beim Casting für den neuen Filmhelden steht ihr der junge Grieche Alekos zur Seite. In Felicia und Alekos prallen immer wieder Klischees und griechische Wirklichkeit aufeinander. Entäuscht reist Felicia am Ende ab, davon überzeugt, daß es im heutigen Griechenland keine Sorbasse mehr zu finden gibt.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 10.10.2001
Ziemlich angetan ist Manuel Gogos von diesem Buch und der darin entworfenen Idee. Die Protagonistin der Geschichte will ein Remake des Films "Alexis Sorbas" machen, der so viele Klischees über Griechen gefüttert hat. Sie begibt sich auf die Suche nach einem Hauptdarsteller für ihren Film und reist durch ein Griechenland, das diesen Klischeevorstellungen eben so gar nicht entspricht, weil es "ein modernes Land" ist: "Wenn es nach Basilikum duftet, dann ist das nur der synthetische Geruch seiner Multivitamintabletten". Der Rezensent hatte offenbar reichlich Spaß an dieser Geschichte und bedauert, dass ihr Erfinder Kostas Kondodimos vor fünf Jahren schon gestorben ist.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…