Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.06.2003
Als "Ereignis" feiert Andreas Platthaus diesen Bildband, der neben biografischen Essays die Bucheinbände Georg Salters aus seiner Berliner Zeit von 1922 bis 1934 enthält. Der Rezensent findet es nicht allein lobenswert, dass der Herausgeber mit diesem Buch "Engagement für eine private Vorliebe" zeigt. Er preist es auch vor allem deshalb, weil damit, wie Platthaus betont, ein "Meister seiner Zunft" zu seinem Recht kommt, der die Buchkunst zu seiner Zeit und bis in die fünfziger und sechziger Jahre hinein entscheidend geprägt hat.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…