Joseph Horowitz

Die Mahlers in New York

Roman
Cover: Die Mahlers in New York
Wolke Verlag, Hofheim 2024
ISBN 9783955932640
Gebunden, 256 Seiten, 34,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Christian Much. Die Mahlers in New York porträtiert Mahler mit mehr Kraft und Schärfe als jeder andere. Das Buch ist in einem Spinnennetz aus Reichtum, Macht und Intrigen in New York City angesiedelt und so zutiefst persönlich und intim geschrieben, dass es manchmal schmerzhaft ist, es zu lesen - so nah an Mahler und seiner Frau dran zu sein. Ich konnte nicht widerstehen, einige Passagen mehrmals zu lesen. Die Geschichte von Gustav Mahlers Leben - und seiner Frau Alma, der "schönsten Frau Wiens" - hat alle fasziniert, die seine Musik hören wollten. Er ist ein Kultheld, der Inbegriff eines noch unbekannten Künstlers. Wie kann man ein solches Leben adäquat einfangen? Nur in der historischen Fiktion.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 02.08.2024

Rezensent Wilhelm von Sternburg liest das Buch des US-Musikkritikers Joseph Horowitz über Gustav und Alma Mahlers glücklose Zeit in New York mit Interesse. Dass der Autor ein positives Bild des Orchesterbetriebs der USA zeichnet, empfindet Sternburg als wohltuenden Kontrast zu Mahlers eigener Einschätzung, die geprägt ist von der Konkurrenz zu Toscanini und einer tiefer reichenden Ehe- und Lebenskrise der Mahlers. Dazu passt laut Sternburg auch der kritische Blick des Autors auf die mangelnde Bereitschaft des Ehepaars, sich in New York einzuleben. Dass der Band als Roman verfasst wurde, täuscht Sternburg nicht darüber hinweg, dass die Dialoge im Text auf Briefen und Tagebüchern beruhen. Für Sternburg insgesamt ein "urteilsstarker Blick" auf die letzten Jahre des Künstlers.