Aus dem Englischen von Carl Freytag. Jahrtausendelang war für uns Menschen das eigene Universum so unbegreiflich, dass der Gedanke an andere Welten unvorstellbar war. Erst die moderne Physik mit der Theorie der Multiversen schuf die Voraussetzung, andere, neue Universen zu beschreiben, wie sie nach den Gesetzen der Physik möglich sind. John Barrow zeigt uns die bislang entdeckten Lösungen für Einsteins Universumsgleichung in diesem faszinierenden Buch: rotierende und unberechenbare, sich aufblähende und schrumpfende, heiße und kalte, bucklige und glatte, flache Universen und solche mit einem Loch in der Mitte, Universen voller Leben und Universen, die plötzlich aufhören zu existieren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.02.2012
Vergnüglich und faszinierend war die Lektüre von John D. Barrows "Buch der Universen" für Thomas de Padova, auch wenn er offen lässt, wie viel er für wissenschaftlich fundiert hält. Dem herrschenden Trend der "Parallelwelten" folgend legt Barrows zunächst die Ausdehnung der Gravitationstheorie Einsteins auf das Universum als Ganzes durch verschiedene Wissenschaftler, die Suche nach einer "Urkraft" und schließlich das Scheitern dieser wissenschaftlichen "Sackgasse" dar, so der Rezensent. Das reichert der Physiker und Mathematiker mit vielen Anekdoten und persönlichen Geschichten an, um dann auf die "Inflationstheorie" und mögliche Erklärungen für parallele Universen zu kommen, die sich allerdings experimentell nicht belegen lassen, wie der Rezensent sich beeilt klarzustellen. Insbesondere die von Barrow dargelegte Theorie der "Strings", die die Raumzeit ersetzen soll und die ein Angelpunkt der Vorstellung der Parallelwelten darstellt, wird von vielen Forschern bezweifelt, und auch der Rezensent wirkt skeptisch. Das hat seinen Lesegenuss aber nicht geschmälert, wie man merkt.
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