Heyne Verlag, München 2026
ISBN
9783453275782 Gebunden, 592 Seiten, 24,00
EUR
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Kristof Kurz und Stefanie Adam. Das renommierte Rackham College in Maine: Als Vorzeigestudent Arthur Oakes und seine Freunde in einem alten okkulten Text aus der Universitätsbibliothek ein Ritual entdecken, mit dem man angeblich einen Drachen beschwören kann, beschließen sie in einer rauschhaften Silvesternacht, die Probe aufs Exempel zu machen. Was als Spiel beginnt, wird schon bald zum Albtraum: Eine uralte und mächtige Wesenheit erwacht. Und sie ist hungrig ...
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 13.05.2026
Rezensent Kolja Mensing annonciert den "Horrorroman der Stunde" mit diesem Werk des unter dem Pseudonym Joe Hill schreibenden Stephen-King-Sohns Joseph Hillström King. Erzählt wird die Geschichte von Außenseiter Arthur, einer der wenigen schwarzen Studenten an seinem College, der zunächst von einer Dealerin erpresst wird, dann mit Freunden einen Drachen beschwört, der die Dealerin tötet, dafür aber verlangt, dass ihm jedes Jahr ein neues Opfer gebracht wird. Von da an muss die Truppe abwägen, wer den Tod verdient hätte: Sexualstraftäter, serbische Kriegsverbrecher oder anonyme Attentäter? Zum großen amerikanischen "Epos" wird der Roman schließlich, wenn der Autor die Verbrechen engführt mit den Verbrechen, die die USA begangen hat, meint Mensing und erinnert an Irak-Krieg, evangelikale Hassprediger oder den Aufstieg der kalifornischen Tech-Elite. Fantastische Actionszenen und lange nachhallende Bilder lassen den hingerissenen Kritiker sogar darüber hinwegsehen, dass der Verlag aus Marketinggründen aus einem amerikanischen Band zwei deutsche Teile gemacht hat.
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