Die Medizin macht den Menschen zum technischen Großprojekt. Mit Stammzellen kann sie bald ganze Organe entstehen lassen. Die Heilung von Alzheimer und Parkinson, sogar ewige Gesundheit scheint plötzlich möglich. Doch die biomedizinische Revolution stellt unsere Gesellschaft vor vollkommen neue Herausforderungen. Wer wird sich den Fortschritt leisten können? Droht uns eine verschärfte Zweiklassenmedizin? Wer entscheidet über Fragen der Ethik? Joachim Müller-Jung führt uns die Schöne Neue Welt einer Ingenieursmedizin vor Augen, die hin- und hergerissen ist zwischen Perfektion und Menschlichkeit. Eine Welt, die näher ist, als viele von uns glauben.
Selten konnte sich Fanny Jiménez über die Chancen und Gefahren der Biotechnologie derart überzeugend informieren, wie bei Joachim Müller-Jung. Dem Autor, Leiter des Ressorts "Natur und Wissenschaft" bei der FAZ, gelingt es laut Rezensentin nicht nur, die negativen Seiten der Stammzellforschung nüchtern zu beleuchten, sondern auch die zu hohen Erwartungen des Laien richtig zu bewerten. Dass er dabei nicht dem düstere Prophezeiungen ausstoßenden Zeitgeist frönt, rechnet Jimenez ihm hoch an. Und glaubt ihm, da er mit allen behandelten Entwicklungen bestens vertraut ist, wie die Rezensentin versichert. Auch wenn der Band nichts für den absoluten Laien ist, wie Jimenez betont, schwierige elementare Sachverhalte und Zusammenhänge findet sie vom Autor außerordentlich kompetent erläutert.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…