Aus dem Amerikanischen von Andreas Steinhöfel. Stargirl ist umgezogen und musste alles, was ihr am Herzen lag, zurücklassen: Arizona, ihre Lieblingsorte in der Wüste und vor allem Leo, ihre große Liebe. Die einzige Verbindung zu ihm ist ein Brief, an dem sie Tag für Tag schreibt, und in dem sie von all den faszinierenden und seltsamen Menschen erzählt, die sie neu kennenlernt. Zu ihnen gehört auch Perry, der Junge mit den knallblauen Augen. Schon bald weiß Stargirl selbst nicht mehr, was sie eigentlich will: Liebt sie Perry? Oder Leo? Oder keinen? Oder sogar beide?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.06.2009
Susan, die sich Stargirl nennt, ist alles andere als perfekt. Den "lieben Leo", den sie anhimmelt, bekommt sie zum Beispiel wohl ihrer naiven Unverblümtheit wegen nicht. Autor Jerry Spinelli aber, erklärt Rezensent Tilmann Spreckelsen, verdient den Ruhm, den er als Verfasser von Jugendbüchern genießt. Und zwar, weil er es verstehe, eine so unvollkommene Figur wie Stargirl zur Sympathieträgerin zu machen. Weil er sie gegen all jene, die ihre "Angriffsflächen" für Attacken nutzen, in Schutz nimmt. Ausdrücklich als "meisterlich" gelobt wird auch Andreas Steinhöfels Übersetzung.
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