Jean-Claude Izzo

Solea

Roman
Cover: Solea
Unionsverlag, Zürich 2001
ISBN 9783293202030
Taschenbuch, 224 Seiten, 8,64 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Katarina Grän und Ronald Voullié. Mit einem Verzeichnis aller zitierten Musikstücke. In "Total Cheops" kämpft Fabio Montale noch mit den Widersprüchen seiner Arbeit als Polizist, in "Chourmo" steigt er aus. In "Solea", dem dritten Band der Marseiller Trilogie, kommt er wider Willen einer befreundeten Journalistin zu Hilfe, die monatelang über die südfranzösische Mafia recherchiert hat und jetzt von Killern verfolgt wird ...

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 12.07.2001

Tobias Gohlis sieht in den Krimis Izzos zahlreiche Gemeinsamkeiten mit denen von Manuel Vazquez Montalban: Beide seien "Chronisten einer verschwindenden Stadt am Mittelmeer" - Marseille bzw. Barcelona, die durch Bausünden ruiniert wurden. Beider Helden sind "Trinker, Melancholiker und wissende Liebhaber der regionalen Küche und des internationalen Jazz" und beide zeigen auch eine ähnliche politische Einstellung. Große Sympathie zeigt Gohlis für den Protagonisten, der von "unstillbaren Einsamkeiten" und Erinnerungen getrieben wird. Izzo habe seit seinem ersten Krimi 'Total Cheops' einen ganz besonderen Ton gefunden, der "wiedererkennbar ist wie ein Tango", findet der Rezensent, der sich von Izzos Hymne an das mediterrane Leben mitgerissen fühlt. "Zauberhaft zu lesen", so lautet sein Fazit.
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