Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.05.2001
Die neue Lyrik der freien Lektorin, Übersetzerin und Dichterin Ingrid Fichtner aus Zürich hat Martin Zingg eine Sprache vermittelt, die ihm ohne diese Gedichte entgangen wäre. Gewohntes und Gewöhnliches werde hier gegen den Strich gebürstet. Das ist dem Rezensenten zwar manchmal wie eine "private Knotenschrift" erschienen, aber von Fichtners "Wortlust" hat er sich trotzdem mitreißen lassen. Assoziative und witzig-schöne Wortbilder haben ihn in ungewohnte Höhen und Sphären eintauchen lassen.
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