Historisches Wörterbuch der Philosophie, Band 11: U-V

Schwabe Verlag, Basel 2001
ISBN 9783796507021
Gebunden, 666 Seiten, 198,00 EUR

Klappentext

Das "Historische Wörterbuch der Philosophie" wird 12 Textbände und einen Indexband umfassen, davon sind die Bände 1-11 (A-T) erschienen. Der Band 12 (W-Z) wird 2004 erscheinen, der Index ca. 2005/06. Den eigentlichen Herausgeberkreis, Redakteure und Mitarbeiter (ohne Hilfskräfte), bilden heute ca. 40 Fachwissenschaftler an deutschen und schweizerischen Universitäten. Hauptherausgeber ist seit Anfang 1999 Gottfried Gabriel; das zentrale Redaktionsbüro befindet sich in Berlin. Als Autoren haben für die Bände 1-10 mehr als 1200 Fachgelehrte 3206 Artikel verfasst, die 14312 Spalten füllen. Eine Spalte umfasst 67 (Text) bis 75 (Anmerkungen) Zeilen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 24.05.2002

In seiner Besprechung zeigt sich Rezensent Ulrich Raulff zu allerlei mehr oder weniger gelungen Scherzen und Wortspielen aufgelegt. So amüsiert er sich köstlich über das "Reich von Ur", das ihm der vorliegende Band eröffnet: "Jetzt liegt es vor uns, das Urzeug in seiner ganzen lexikalischen Zuhandenheit, und harrt der Urzension". Das "Reich von Ur" erinnert Raulff jedenfalls an eine antike Ruinenstadt, finden sich hier doch Eintragungen wie "Urbanität", "Urbild" und "Urzeugung". Dann verfolgt Raulff die Spur aufzählenderweise weiter von der "Urangst" bis zum "Ursprung". Alle diese Urworte führen den Rezensenten schließlich zu der Einsicht, "dass der jüngste Band des Wörterbuchs von Ritter, Gründer und Gabriel (deren Namen die Urstände von Priester, Krieger und Bauer evozieren) die ältesten Urworte der deutschen Philosophie enthält". Über die Qualität der einzelnen Beiträge und Artikel des elften Bandes erfährt bei all den urkomischen Späßen des Rezensenten dann leider nichts.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 02.02.2002

Der mit ujw. zeichnende Rezensent begrüßt das Erscheinen des vorletzten Bandes des philosophischen Wörterbuchs und bescheinigt ihm, ein Unternehmen zu sein, das "seinesgleichen nicht hat". Allerdings kritisiert er in seiner sehr kurzen Rezension dann den Artikel über das Begriffspaar "Vernunft; Verstand" als begriffsgeschichtlich ziemlich "unübersichtlich".
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