Aus dem Englischen von Susanne Höbel. Mit einem Nachwort von Rainer Moritz. "Pure Wonne" (Der Tagesspiegel) bereitete die New Yorkerin Helene Hanff ihren Lesern mit "84, Charing Cross Road", dem wunderbaren Briefwechsel mit einem Londoner Buchhändler. Hanffs Tagebuch ihrer ersten London-Reise ist genauso charmant und liebenswert. Für einige Woche wird die literaturbesessene Amerikanerin in London zur gefeierten "Herzogin" und genießt Interviews, Einladungen und Ausflüge nach Stratford upon Avon. Sie ist hingerissen von dem Land Shakespeares, Dickens und John Donnes, wirft jedoch auch einen augenzwinkernden Blick auf London und seine Bewohner. Hanffs selbstironisches Tagebuch ist eine Liebeserklärung an London und Englands brillante Köpfe.
Als hinreißenden Seiteneinstieg in ein inzwischen versunkenes London und dazu als ein optisch und haptisch ansprechendes Büchlein feiert Rezensentin Sylvia Prahl diesen Band. Eindrücklich schildert sie die Lage der New Yorker Autorin und Büchersammlerin, die nicht gerade bemittelt war und zeitlebens für London eine "Sehnsucht, die wie Heimweh war", empfand. Irgendwann war es dann so weit, 1973 besuchte sie Briefpartner und schrieb über diese sechswöchige Reise ein Tagebuch, das bis heute laut Prahl witzig, spitz und mehr als lesenswert bleibt. Mit dem Buch in der Hand könnten sich nun also historisch interessierte London-Besucher ihrerseits auf den Weg in die Stadt machen!
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