Aus dem Amerikanischen von Reinhard Tiffert. In der klirrenden Kälte des kanadischen Winters wird in einem Minenschacht, festgefroren in einem Eisblock, die grausig zugerichtete Leiche eines Mädchens gefunden. Und in der Provinzstadt Algonquin Bay sind noch drei weitere Teenager verschwunden...
"Publisher's Weekly feierte Giles Blunt Debüt "Forty Words For Sorrow" als "sensationell. Auch Lars Brinkmann ist begeistert von dem Buch, das mit dem deutschen Titel "Gefrorene Seelen" daherkommt, und bewundert, mit welcher Detailverliebtheit der Autor die handelnden Personen und ihre Umwelt beschreibt. Warum die Akteure so handeln müssen, wie sie es tun, ist für den Rezensenten nach der Lektüre kein Geheimnis mehr. Einsamkeit, selbst gewählte Isolation und die langen dunklen Winter in Kanada würden die Psyche der Menschen arg in Mitleidenschaft ziehen. Auch der Ort des Geschehens wirke - trotz seiner guten Verkehrsanbindung- doch nur "wie ein Ort ewiger Durchreise." Dem Autor sei mit diesem Buch "die stillste Version eines 'echten Pageturners' gelungen", resümiert Brinkmann.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…