Aus dem Amerikanischen von Reinhard Tiffert. In der klirrenden Kälte des kanadischen Winters wird in einem Minenschacht, festgefroren in einem Eisblock, die grausig zugerichtete Leiche eines Mädchens gefunden. Und in der Provinzstadt Algonquin Bay sind noch drei weitere Teenager verschwunden...
"Publisher's Weekly feierte Giles Blunt Debüt "Forty Words For Sorrow" als "sensationell. Auch Lars Brinkmann ist begeistert von dem Buch, das mit dem deutschen Titel "Gefrorene Seelen" daherkommt, und bewundert, mit welcher Detailverliebtheit der Autor die handelnden Personen und ihre Umwelt beschreibt. Warum die Akteure so handeln müssen, wie sie es tun, ist für den Rezensenten nach der Lektüre kein Geheimnis mehr. Einsamkeit, selbst gewählte Isolation und die langen dunklen Winter in Kanada würden die Psyche der Menschen arg in Mitleidenschaft ziehen. Auch der Ort des Geschehens wirke - trotz seiner guten Verkehrsanbindung- doch nur "wie ein Ort ewiger Durchreise." Dem Autor sei mit diesem Buch "die stillste Version eines 'echten Pageturners' gelungen", resümiert Brinkmann.
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