Francisco Goldman

Sag ihren Namen

Roman
Cover: Sag ihren Namen
Rowohlt Verlag, Reinbek 2013
ISBN 9783498025212
Gebunden, 464 Seiten, 22,95 EUR

Klappentext

Aus dem Spanischen von Roberto de Hollanda. In Oaxaca an der mexikanischen Pazifikküste überredet Aura ihren Mann zum Wellenreiten, obwohl er lieber am Strand liegen und lesen möchte. Er läuft mit ihr ins Meer hinein. Das ist der Moment, der sein Leben verändert. Denn Aura wird von der Welle mitgerissen und auf den Grund geschleudert. Zwölf Stunden lang kämpft sie gegen den Tod.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.08.2013

Den privaten Trauerfall und seine pseudoliterarische Reproduzierbarkeit kann Florian Borchmeyer anhand des Buches von Francisco Goldman erleben. Borchmeyer leidet sichtlich. Allerdings nicht mit dem Autor, seinem Erzähler und der nur sehr unzureichend kaschierten persönlichen Trauergeschichte um Goldmans Frau Aura, sondern am kompletten Mangel an Literarizität in diesem Buch. Wo große Dichter, wie Petrarca oder Nerval, die individuelle Passion ins Allgemeine zu erheben vermögen, trifft der Rezensent bei Goldman bloß auf ein unangenehmes Beharren auf Individualität, einen aufgeblasenen Privatblog, auf Senetts "Tyrannei der Intimität", die den Leser bestenfalls ratlos zurück lässt, wie wir erfahren.
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