Fabian Ritter
Wir Wale
Die Welt der Meeressäuger durch ihre Augen: Wie sie leben, lieben, lernen

Penguin Verlag, München 2025
ISBN 9783328602965
Gebunden, 400 Seiten, 29,00 EUR
ISBN 9783328602965
Gebunden, 400 Seiten, 29,00 EUR
Klappentext
Mit farbigen Abbildungen. Als Säugetiere, die ihr gesamtes Leben im Meer verbringen, sind Wale und Delfine uns ähnlicher, als vielen bewusst ist. Der leidenschaftliche Walforscher und Meeresschützer Fabian Ritter wagt mit seinem Buch einen Perspektivwechsel, der uns die faszinierenden Meeressäuger − gestützt auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse − so nahe bringt wie nie zuvor: Erzählt aus ihrer Sicht, erfahren wir, wie Wale und Delfine ihre Mitwelt wahrnehmen, welche Bedeutung Licht und Schall haben, wie sie kommunizieren, spielen, lieben, Sex haben, Freude und Trauer zeigen. Zu welchen geistigen Leistungen sie fähig sind, wie sie in Gemeinschaften Wissen weitergeben und Kultur entwickeln. Auch wie sie auf uns Menschen reagieren. Mit der Lebensgeschichte eines Grönlandwals, der 1799 geboren wurde und bis heute lebt.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info)
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 16.07.2025
Eindrucksvoll, zugänglich und aktuell: Rezensent Günther Wessel zeigt sich in seiner Besprechung von Florian Ritters Sachbuch beeindruckt vom originellen Konzept und der wissenschaftlichen Fundierung. Indem die Meeressäuger selbst zu Wort kommen, entsteht ein erzählerisch originelles und emotional zugängliches Porträt ihrer Welt. Ritter, Biologe und Mitbegründer von M.E.E.R., verbindet fundierte Fakten mit einer erzählerischen Ich-Perspektive, die zwar mitunter sentimental wirkt, aber gerade dadurch eine emotionale Nähe schafft, eine Nähe, die Staunen, Mitfühlen und Verständnis ermöglicht. Wessel hebt außerdem die gelungene Gestaltung, die hohe Informationsdichte und die reiche Bebilderung hervor. Im Zentrum steht jedoch das Anliegen: Der Mensch ist für Wale die größte Bedrohung - Lärm, Jagd, Müll. Ritter gelingt es, daraus ein engagiertes, sachkundiges Buch über die Notwendigkeit eines neuen Verhältnisses zwischen Mensch und Natur zu machen, versichert der Kritiker.
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