Eugenie Kain

Flüsterlieder

Erzählung
Cover: Flüsterlieder
Otto Müller Verlag, Salzburg 2006
ISBN 9783701311125
Gebunden, 128 Seiten, 16,00 EUR

Klappentext

Ein Mann stirbt unerwartet und ohne Abschied. Eine Frau bleibt zurück mit ihrer Trauer und Verstörung und findet kein passendes Foto für die Todesanzeige. Eugenie Kain erzählt die Geschichte einer Nacht, erzählt von den Schatten des Schmerzes und der Niederlagen. Sie erzählt aber auch vom Licht, das Zuversicht gibt. Das Licht fängt sich im Schacht einer Höhle, es fällt auf einen Weinstock im Karst, in eine enge Gasse in Genua, auf einen Küchentisch, durch ein Mansardenfenster in Linz, auf den Hals einer Gitarre.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 09.09.2006

Rezensent Franz Haas gefällt, mit welch "beeindruckend knapper Klarheit" die Autorin Eugenie Kain den Schmerz ihrer Protagonistin über den Tod eines nahe stehenden Menschen beschreibt, der ihr teilweise als Reflektionsfläche über das eigene Leben dient. Haas bemerkt, dass das Buch teilweise autobiografisch inspiriert ist. Besonders gefallen dem Rezensenten die Passagen, in denen Kain sich in Beschreibungen der Stadt Linz ergeht und "vom allgemeinen Randleben in der Industriestadt erzählt". Die Stadt trägt nach Einschätzung des Rezensenten in dieser Erzählung ein "Aschenputtelgesicht", was er aus eigenen Erfahrungen heraus durchaus unterschreiben kann.
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