Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.04.2006
Viel Interessantes hat die "Wahlkanadierin" Erna Maria Prückl aus Sicht von Rezensent "bär" über das Pionierleben in Kanada in den fünfziger Jahren zu erzählen, dessen Beschreibung ihn immer wieder durch gute Beobachtungsgabe und große Authentizität fesseln kann. Nicht gut weg kommt hingegen der Verlag, der sich offenbar das Lektorat erspart habe. So erzähle die Autorin ohne Struktur und "ungebremst von Kapitelüberschriften". Nicht mal Schreib- und Grammatikfehler seien korrigiert worden. Für völlig missglückt hält "bär" die Du-Form in diesem an den verstorbenen Ehemann der Autorin gerichteten autobiografischen Buch.
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