Für Tausende von Kampfkunstfans war Andy Hug weit mehr als der berühmteste K1-Kämpfer. Er begeisterte, weil er sich mit grenzenloser Hingabe dem Training widmete, beherzt kämpfte und ein aussergewöhnliches Charisma hatte. Schon zu Lebzeiten verkörperte er für viele die Auferstehung des "Budo-Spirits". Am 24. August 2000 starb Andy Hug in Tokyo an Leukämie. Ilona Hug, die Ehefrau, beschreibt ihre Gefühle füreinander, ihre Erinnerungen, ihre innere Haltung und wie sie mit der Trauer umgeht. Ihre "Flashbacks" beginnen bei Andys Tod und reichen zurück bis zu den Anfängen ihres Zusammenseins.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.12.2002
Andy Hug, ein in der Schweiz und in Japan zum Star avancierter Kampfsportler, starb vor kurzem an Leukämie. Mit ihrem Buch über Hug wollen Ilona Hug und Erik Golowin den Tod Hugs verarbeiten. Entstanden ist nach Ansicht des "jeg." zeichnenden Rezensenten eine "teils sehr intime, teils sehr banale Retrospektive", die mit vergilbten Fotos aus dem Familienalbum hausiere und mit Schilderungen von diversen Kampfnächten Spuren einer Werbebotschaft hinterlasse. Sie ermöglichen für den Rezensenten einen tiefen Einblick in das persönlichkeitsprägende Umfeld des Kämpfers. Eine zentrale Frage bleibt für den Rezensenten allerdings unbeantwortet: "Wer war dieser Andy Hug?" Eine abschließende Antwort werde es kaum geben, mutmaßt der Rezensent, zu sehr habe der Taifun Hug die Gemüter bewegt.
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