Aus dem Amerikanischen von Britt Somann-Jung. Das Leben ist wild und gefährlich. Wer sich ihm kopfüber anvertraut, gerät in einen Wirbel von Leidenschaft und Liebe. So geschieht es Vivian, die aus der Provinz in die große Stadt geschickt wird. Über Nacht findet sie sich im Glamour New Yorks wieder - in den turbulenten Vierzigern mit Musicals, Bars, Jazz und Gangstern. Als ihr im Privaten ein Fehler unterläuft, kommt es zu einem öffentlichen Skandal, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie wird Jahre brauchen, um ihn zu verstehen.Vivian findet schließlich einen Anker in ihrer besten Freundin Marjorie. Gemeinsam eröffnen sie das exklusivste Schneideratelier der Stadt. Tagsüber näht Vivian mit Hingabe und Phantasie die schönsten Brautkleider Manhattans, abends feiern sie gemeinsam Partys auf dem Dach. Und sie findet einen Weg, alles wieder gut zu machen, ohne sich untreu zu werden.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 13.07.2020
Rezensentin Andrea Gerk bekommt mit Elizabeth Gilberts Roman über freiheitsliebende Frauen im glamurösen New York der 40er große Lust, es auch so krachen zu lassen wie die Figuren. Dass die Autorin ihre weibliche Sexualität auslebenden Heldinnen nicht scheitern lässt wie Flaubert oder Tolstoi gefällt der Rezensentin. So wird das Buch zum freizügigen Plädoyer für weibliche Selbstbestimmung, dessen Tonfall der Screwball-Comedies Gerk alles andere als nostalgisch stimmt, sondern packt und in höchste Erregung versetzt. "Wie Diamanten in Champagner", schrieb die New York Times und die Kritikerin stimmt gerne zu.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 30.05.2020
Petra Pluwatsch ist begeistert von Elizabeth Gilberts Roman und seiner libertären Heldin. Ins New York des Sommers 1940 entführt sie die spaßhungrige Ich-Erzählerin, zu Gangstern, Drinks, Jazz und der Entdeckung der freien Liebe lange vor '68. Komisch, rasant und mit Sinn für die flirrende Atmosphäre erzählt die Autorin laut Pluwatsch neben der Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau auch den zeitgeschichtlichen Horizont mit.
Siri Hustvedt: Ghost Stories Aus dem Amerikanischen von Uli Aumüller und Grete Osterwald. Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt… Kev Lambert: Möge uns die Freude bleiben Aus dem Französischen (Quebec) von Frank Weigand. In seinem neuen Roman beschreibt Kev Lambert den kometenhaften Aufstieg und Fall der Quebecer Stararchitektin Céline Wachowski:… Adrian H. Koerfer: Das glaubt mir doch kein Mensch Adrian H. Koerfer erzählt von einer Kindheit und Jugend zwischen großem Wohlstand und brutaler emotionaler Kälte. Aufgewachsen im Schatten eines abwesenden Vaters, betreut… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…