Ein Denken, das zum Sterben führt

Selbsttötung - das Tabu und seine Brüche
Cover: Ein Denken, das zum Sterben führt
Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2004
ISBN 9783525459034
Broschiert, 200 Seiten, 15,90 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Ines Kappert, Benigna Gerisch und Georg Fiedler. Den Freitod zu wählen, bedeutet eine enorme Provokation für die Überlebenden. Die Selbstauslöschung eines Menschen zeigt in dieser radikalsten und doch ohnmächtigsten Selbstermächtigung dem Kollektiv - der Familie, den Freunden, dem Staat - und sich selbst die Grenzen auf. Der Suizid weist die Selbsterhaltung als oberstes menschliches Ziel zurück und erschüttert damit unsere Denkordnungen zutiefst. Wie also die Selbsttötung verstehen? Wie über sie sprechen? Wie das traurige und bedrohliche Phänomen der so genannten Selbstmordattentate einordnen? Dieser Band skizziert, wie das Skandalon des Freitods in der Psychologie, Philosophie, Literaturwissenschaft, Soziologie bis hin zu den Islamwissenschaften diskutiert wird.

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