Die Europäische Union verlangt ab dem Jahr 2005, mit Übergangsregelungen spätestens ab dem Jahr 2007, dass Banken ihren Konzernabschluss nach IAS erstellen, um den Anforderungen der internationalen Vergleichbarkeit und Entscheidungsrelevanz gerecht zu werden. Der vorliegende Sammelband gibt einen praxisnahen Einblick in den Regelungsbereich relevanter Rechtsvorschriften für Banken nach IAS im Unterschied zu HGB sowie deren Umsetzung im Rahmen eines Umstellungsprojektes. Der Schwerpunkt liegt damit auf der Interpretation der Vorschriften und der Darstellung der Vorgehensweise in der Bilanzierungspraxis. Auf parallel bestehende Regelungen unter US-GAAP wird ergänzend eingegangen. Darüber hinaus werden geplante oder bereits eingeleitete Entwicklungen auf die internationale Bankenrechnungslegung erörtert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.01.2004
Angesichts dieses Leitfadens zur Rechnungslegung für Banken nach International Accounting Standards, kurz IAS genannt, gerät Hans-Joachim Böcking in beinahe haltloses Schwärmen. Zwar gebe es bereits viele Bücher zum Thema, räumt der Rezensent ein. Doch nirgends hat er Darstellungen von derart "beeindruckend kompakter, praxisorientiert nutzbringender Art" angetroffen. Nicht nur für "Praktiker", sondern auch für theoretisch Interessierte hat der Band viel zu bieten, begeistert sich Böcking weiter. Selbst den von den Änderungen betroffenen "fachfernen Personen" möchte der enthusiastische Rezensent dieses Buch ans Herz legen. Böcking betont die Aktualität der Beiträge dieses Bandes und weist abschließend darauf hin, dass es das Buch auch nicht verabsäumt, "Querverweise" zu den amerikanischen Bilanzierungsregeln zu bieten, mit denen eventuelle "Regelungslücken" der IAS problemlos geschlossen werden können, wie er beglückt feststellt.
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