Das umfassende Standardwerk der deutschen Rechtschreibung mit dem aktuellen Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache. 125.000 Stichwörter mit über 500.000 Beispielen, Bedeutungserklärungen und Angaben zur Worttrennung, Aussprache, Grammatik und Etymologie machen den Duden zum vielseitigen Gebrauchswörterbuch für alle Fragen in der alltäglichen Sprachpraxis. Mit 125.000 Stichwörtern ist der neue Duden umfangreicher denn je. 5.000 neue Wörter wie beispielsweise "Billigflieger", "Dosenpfand", "Fotohandy", "googeln", "Ich-AG", "Kuckuckskind", "Minijob", "Nanotechnologie", "Osterweiterung", "Quotenbringer", "Sars", "Teuro", "UNO-Waffeninspektor", "Webdesign" und "Zentralabitur" sind zusätzlich aufgenommen worden. Der neue Duden vermittelt die neue Rechtschreibung, die laut Beschluss der Kultusministerkonferenz vom Juni 2004 ab August 2005 für Schulen und Behörden allein verbindlich sein wird. Über die wichtigsten Regelergänzungen informiert der Duden auf einer Extraseite.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2004
Horst Haider Munske hat den neuen Duden durchgeschaut und festgestellt: Die Redaktion bleibt auf Reformkurs. "Erstmals in seiner Geschichte", schreibt er, geriet der Duden "in einen Konflikt zwischen Tradition und Obrigkeit und hat sich für letztere entschieden". In der neuen Ausgabe sind die Zugeständnisse der Rechtschreibkommission an die Reformkritiker aufgenommen, das heißt insbesondere: "Man darf wieder vieles zusammenschreiben" und feste Termini wie "Schneller Brüter" dürfen wieder groß geschrieben werden. Insgesamt, hat der Rezensent überschlagen, enthält der neue Duden zwischen zwei- und dreitausend neuerlich erlaubte Varianten. Sein Fazit: Er ist angreifbar und unverzichtbar.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.09.2004
Ohne Zorn bespricht Stephan Dové die jüngste Auflage des Duden. Es sind nun die Änderungsvorschläge zur Rechtschreibreform eingebracht und vieles, das erst einmal nicht mehr ging, stellt Dové fest, geht jetzt wieder. Das betrifft die Getrennt- und Zusammenschreibung (allein erziehend, alleinerziehend, beides wieder möglich) und die sogenannten (oder so genannten) festen Begriffe wie erste Hilfe, die als Fachsprachenbegriff jetzt auch wieder Erste Hilfe geschrieben werden darf. Das findet der Rezensent einigermaßen verwirrend, genauso den erstmaligen Verzicht auf Vorzugsschreibungen. Sehr hilfreich dagegen die rote Markierung von Neuerungen in den Beispielen, auch das Kapitel über Textverarbeitung. Das gibt es auch nur in der Schweiz: Eine gelassene Kritik zum Thema Rechtschreibung.
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