Von Roman Beer, Arnold Lemke und Claus Melchior. Die Deutsche Fußballmeisterschaft 1966 ist der größte Triumph in der Vereinsgeschichte des TSV 1860 München. Mit Spielern wie Radenkovic, Brunnenmeier, Patzke und Grosser sowie dem "Zuckerbrot-und-Peitsche"-Trainer Max Merkel dominierte man die Konkurrenten und belegte am Ende der Saison verdientermaßen Platz eins. Der Lokalrivale Bayern München war gerade erst aufgestiegen und fußballerisch noch die klare Nummer zwei in der bayerischen Landeshauptstadt. In ganz München, und keinesfalls nur auf dem Marienplatz, wurden die Löwen damals gefeiert und bejubelt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.05.2016
Rudolf Neumaier wird gern nostalgisch mit den Autoren Roman Beer, Arnold Lemke und Claus Melchior, die in ihrem Buch den Mythos TSV 1860 ergründen. Sie machen das laut Rezensent zwar mit der Gewissenhaftigkeit von Historikern und größtmöglicher Nüchternheit, wenn sie Spieltag für Spieltag der Meister-Saison 1966 abklappern. Allein die Spielernamen und die Kuriositäten des Geschäfts zu jener Zeit lassen Neumaier jedoch ins Schwelgen kommen.
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