Ed. und mit Essays von Michael Mack. Gestaltung Jean-Michel Dentand. Der schwedische Künstler Dawid hat seit über dreißig Jahren Serien von auf Fotografie basierenden Kunstwerken geschaffen und damit die Natur des Mediums und Fragen der Wahrnehmung untersucht. Der vorliegende Band setzt sich mit der Vision eines Bild-Machers auseinander, dessen Lebenswerk die wechselvolle Geschichte und den sich wandelnden Status der Fotografie reflektiert und kritisiert. Michael Mack erläutert in fiktionalen und faktischen Essays die Einflüsse des Künstlers sowie den persönlichen, kulturellen und kunsthistorischen Kontext und die häufig bizarren psychologischen und philosophischen Tiefen von Dawids Werk.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.09.2001
Etwas zwiespältig steht Rezensent Ulf Erdmann Ziegler dem Werk des schwedischen Fotografen Dawid offenbar gegenüber: interessant findet er den Werdegang vom Dokumentarischen ins Atelier, kein schlechtes Wort verliert er über die Experimentierfreude Dawids. Jedoch: ein wenig mangelt es ihm an Originalität, einerseits, und auf dem Gebiet des Umgangs mit "mixed media" sieht Ziegler den Fotografen im "Fahrwasser des Geschmäcklerischen". "Makellos" ist die Produktion des Bandes, vermerkt der Rezensent, nützlich scheinen ihm die Übersichten im Anhang, merkwürdig dagegen findet er die Texte von Herausgeber Mack, die mit ihrem Zug ins Anekdotische seiner Meinung nach überhaupt nicht zu den "in starrster Weise ikonischen" Bildern passen.
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