Eine Geschichte über die schönsten Revolutionärinnen der Evolution
Antje Kunstmann Verlag, München 2026
ISBN
9783956146725 Gebunden, 320 Seiten, 28,00
EUR
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Christine Ammann und Frank Sievers. In "Die schöpferische Kraft der Blumen" definiert der Biologe David Haskell unser Verständnis von Blumen neu und stellt sie ins Zentrum der Evolution. Denn Blumen sind weit mehr als nur Zierde, sie haben das Leben auf unserem Planeten grundlegend geprägt. Als sie sich zum ersten Mal entwickelten, lösten sie eine Kaskade der Artenvielfalt aus, verwandelten Ozeane, schufen neue Lebensräume und veränderten sogar das Klima. Ihre Schönheit verwandelte Gegner in Verbündete, und ihre Anpassungsfähigkeit machte Umweltveränderungen zu Chancen für Erneuerung. Haskell zeigt, wie Blumen Ökosysteme von Regenwäldern bis zu Prärien aufgebaut und erhalten haben und welche Bedeutung sie für die Evolution von Arten wie Schmetterlingen, Bienen und Vögeln haben. Auch in der Geschichte der Menschheit spielten Blumen eine wichtige Rolle: Blühende Gräser veranlassten unsere Vorfahren, die Bäume zu verlassen, und legten damit den Grundstein für die Landwirtschaft und die moderne Zivilisation. Haskell beleuchtet Blumen als Portale in die Tiefen der Zeit und als wesentliche Akteure unserer ökologischen Zukunft.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 24.04.2026
Rezensent Michael Lange lernt die "Erde als Blumenplanet" kennen im neuen Buch von David George Haskell. Denn hier blühen nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Fantasie, freut er sich, so lebendig schildert der Biologie die Natur, die ihn begeistert. Er setzt mit seinen Schilderungen schon vor 200 Millionen Jahren bei den Dinosauriern ein, als Blütenpflanzen das Ökosystem komplett umkrempelten. So wurde nicht mehr auf Größe und Kraft, sondern auf Diversität und Teamwork in Symbiosen mit Pilzen, Bakterien, und Insekten gesetzt, lernt der Kritiker. Er staunt, dass 90 Prozent unserer Botanik aus Blütenpflanzen besteht und dazu auch Gräser zählen, die mit circa 10 Millionen Jahren noch recht jung sind, sich aber schnell als "ideale Nahrung" unserer Ahnen herausgestellt haben und die Basis für Landwirtschaft bilden. Der Kritiker lobt Haskells lebendige Schilderungen und seine Begeisterung für das Thema, die sich ganz auf die Leser überträgt.
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