Mit 15 Farb- und 35 SW-Abbildungen. Herausgegeben von Silvio Schmed und Arthur Rüegg.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.01.2004
Der Rezensent mit dem Kürzel "sru." zeigt sich in seiner Kurzkritik recht angetan von diesem Band über die Geschichte der Villa Schönberg, Wohnsitz Richard Wagners zwischen 1857 und 1858. Die Architekten und Herausgeber des Bandes Silvio Schmed und Arthur Rüegg haben selbst die letzte Erweiterung des Gebäudes geleitet und legen dar, was sie bei ihren Umbauten geleitet hat, informiert der Rezensent. Er weist auf die "akribischen architekturhistorischen Forschungsarbeiten" hin, die ihrer Arbeit an der Villa Schönberg voraus ging und die in diesem Band dokumentiert sind. Neben der interessanten Geschichte dieses Baudenkmal zeigt der Band auch, wie ein "verloren geglaubtes Juwel für die Nachwelt" gerettet werden konnte, so der Rezensent enthusiastisch.
Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…