Max will vor Weihnachten flüchten und auf die Malediven fliegen. Dabei ist ihm Kurt, sein Hund, im Weg. Kurt war leider eine Fehlinvestition. Er schläft meistens. Und wenn er sich bewegt, dann höchstens irrtümlich. Katrin wird demnächst dreißig und leidet unter Eltern, die darunter leiden, dass sie noch keinen Mann fürs Leben gefunden hat. Mit Weihnachten kommt der Höhepunkt des familiären Leidens auf sie zu. Da tritt plötzlich Kurt in Erscheinung. Katrin mag zwar keine Hunde, aber Kurt bringt sie auf eine Idee …
Rezensentin Berit Diestelkämper bedient sich großzügig aus der Kiste der Winter- und Weihnachtsmetaphern, um ihr Lob für Daniel Glattauers wunderbare Weihnachtsgeschichte geschmackvoll auszuschmücken. Ganz im Gegensatz dazu können weder Deutsch-Kurzhaar Kurt noch sein Herrchen Max, genauso wenig wie die neue Haustiersitterin Katrin besonders viel mit Weihnachten anfangen - im Gegenteil. So wundert es die Rezensentin nicht, dass sich zumindest Hundchen Kurt und Sitter Katrin ganz hervorragend verstehen. Dass auch Max und Katrin sich schließlich vorsichtig, mit Rutschen und Stolpern und etlichen Rückzügen auf dem "Glatteis des Kennenlernens" näher kommen, ist ebenfalls erwartbar, aber darum nicht minder unterhaltsam, lesen wir. Ein glückliches Ende in Zweisamkeit ist zu Weihnachten schließlich obligatorisch, weiß Diestelkämper. Und bis dahin können sich Leserinnen und Leser an Glattauers grandiosen Beschreibungen des grässlichen Wetters laben, so die Rezensentin.
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