Corinna Schmelter-Pourian
Alleinekind
(Ab 3 Jahre)

Kunstanstifter Verlag, Mannheim 2024
ISBN 9783948743390
Gebunden, 44 Seiten, 22,00 EUR
ISBN 9783948743390
Gebunden, 44 Seiten, 22,00 EUR
Klappentext
"Ein Einzelkind ist ein einzelnes Kind. Einzeln, nicht einsam. Oder?"Das fragt sich das Alleinekind, das sich manchmal schon ein bisschen allein fühlt und es unfair findet, dass seine Freund*innen kleine Geschwisterchen bekommen und es selbst bloß einen Dackel. Doch dann ist es manchmal einfach froh, Papa und Mama und den Dackel nur für sich zu haben und sich seine Spielgefährt*innen ganz allein aussuchen zu dürfen.
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 21.12.2024
Ob ein Kind Geschwister hat, kann es nicht selbst entscheiden, und wie es ist, wenn sie sich dagegen entscheiden und man Einzelkind bleibt, kann Rezensentin Isabelle Stier bei Corinna Schmelter-Pourian nachlesen, die das Buch auch illustriert hat. Einzelkind zu sein bedeutet aber nicht, "dass du allein bist", dafür sorgen die fröhlichen Illustrationen, etwa von gepunkteten Steinen oder von den Freundinnen und Freunden, mit denen das Kind Rollschuh fahren kann, erzählt Stier. Ihr gefällt, wie Schmelter-Pourian die klugen Überlegungen zur Situation des Einzelkindes mit "facettenreichen Illustrationen" verbindet.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2024
Corinna Pourians Zeichnungen in ihrem Buch über ein "Alleinekind" sind deutlich vom Symbolismus und Surrealismus beeinflusst, staunt Rezensent Stefan Trinks: "Perspektive ist etwas für Erwachsene und Spießer" in diesem Kinderbuch, das sich der Gefühlswelt eines Einzelkindes widmet, meint er. Das Kind würde gerne wissen, warum sich die Erwachsenen gegen ein weiteres Geschwisterkind entschieden haben, aber einsam fühlt es sich nicht, dafür sorgen Ausflüge und Gespräche, die von Pourian liebevoll dargestellt werden. So erblickt Trinks fröhliche Muster, flauschige Bäume und "ornamentverliebte" Tränenströme, die es leicht machen, sich einzufühlen in das Kind. Dieses Buch ist bestens dafür geeignet, die Erlebnisse von Einzelkindern nachvollziehen zu können, schließt der Kritiker.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 25.09.2024
Ein "feines Bilderbuch" zum Thema Geschwister, empfiehlt Rezensentin Judith von Sternburg. Corinna Pourian erzählt und reflektiert über das Einsamsein in der Kindheit aus der eigenen Erfahrung als "Alleinekind" und die langsame Erkenntnis, dass allein nicht unbedingt einsam sein muss, findet von Sternburg im Buch einleuchtend. Ihre Gedanken sind "facettenreich" und tiefgründig und korrespondieren so mit den "zarten" Zeichnungen, lobt die Rezensentin, die selbst am liebsten gleich zum Stift greifen möchte . Dieses Bilderbuch ist eine Bereicherung für Klein und Groß, schließt die Rezensentin schwärmerisch.
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