Christopher Kloeble
Durch das Raue zu den Sternen
Roman

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2025
ISBN 9783608966572
Gebunden, 240 Seiten, 24,00 EUR
ISBN 9783608966572
Gebunden, 240 Seiten, 24,00 EUR
Klappentext
Arkadia Fink ist 13 Jahre alt, musikalisch hochbegabt und mit reichlich Fantasie gesegnet. In ihrem bayerischen Dorf macht sie das zur Außenseiterin. Die Einzige, die Arkadia versteht, ist ihre Mutter: eine extravagante, erfolglose Komponistin, die davon überzeugt ist, dass Beethoven eine Frau war. Doch nun ist Arkadias Mutter verschwunden. Gegen diese schmerzhafte Gewissheit kämpft Arkadia mit überbordender Energie und Vorstellungskraft an. Und sie hat eine Idee: Wenn der weltberühmte Knabenchor sie aufnimmt und sie auf der großen Bühne singt, wird ihre Mutter zurückkehren. Die Hürden mögen unüberwindbar scheinen - noch nie hat ein Mädchen in dem Chor gesungen. Aber Arkadia denkt nicht daran aufzugeben.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info)
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 22.07.2025
"Durch das Raue zu den Sternen", "Per aspera ad astra" ist eine lateinische Redewendung, die klischeehaft mit der Beschreibung beethovenscher Werke verbunden ist. In seiner Sonatenform soll nach all den musikalisch ausgelebten Konflikten am Ende der Triumph stehen - wer Beethoven kennt, weiß, wie schwer ihm dies oft fällt, in der Musikwissenschaft ist vom "Finalproblem" die Rede. Etwas Ähnliches denkt man, wenn Katharina Teutschs Rezension zu diesem Beethoven-Roman liest, der von einem Mädchen handelt, das Beethoven als "die größte Tondichterin aller Zeiten" sieht und klassische Musik gleichzeitig als Mittel zum Aufbegehren aber auch zur Annäherung an ihre verschwundenen Mutter, ebenfalls einer Musikerin, zu begreifen scheint. Teutsch liest diesen Roman mit Interesse, auch mit leichter Befremdung. Und stellt fest: Ein richtiges Ende findet er nicht, er bleibt "unvollendet".
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