Christoph von Marschall

Der neue Obama

Was von der zweiten Amtszeit zu erwarten ist
Cover: Der neue Obama
Orell Füssli Verlag, Zürich 2012
ISBN 9783280054840
Kartoniert, 238 Seiten, 14,95 EUR

Klappentext

Barack Obama wird im US-Wahlherbst 2012 nicht mehr als Messias antreten, sondern als Mechaniker der Macht. Die letzten vier Jahre haben seine Politik verändert. Gerade diese Erfahrungen werden ihm aber zum Sieg verhelfen und seine zweite Amtszeit prägen. Amerika hat den Blues. Die Wirtschaft stottert, die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Staatsverschuldung erreicht neue Rekorde. Die Wiederwahl wird Präsident Barack Obama im November 2012 trotzdem gelingen. Den Ausschlag werden diesmal jedoch nicht sein Charisma und seine Redekunst geben, sondern sein Gespür für die Wechselwähler in der Mitte.
Christoph von Marschall hat den windungsreichen Lebensweg Obamas bereits 2007 beschrieben: die Prägungen durch den afrikanischen Vater, die Kindheitsjahre in Indonesien und Hawaii, seine Suche nach Identität als Afroamerikaner. Darauf aufbauend beschreibt er nun, wie Obama seine neu gewonnenen Erfahrungen im Wahlherbst einsetzt, welche Themen seine zweite Amtszeit beherrschen werden und warum es ihm sogar glücken könnte, die Republikaner zu einer Zusammenarbeit im Dienste Amerikas zu bringen.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 03.11.2012

Rezensent Hannes Koch begrüßt dieses Buch über die Entwicklung von US-Präsident Obama und sein Programm für die zweite Wahlperiode. Der Autor Christoph von Marschall, Korrespondent des Tagesspiegels in Washington mit Zugang zum Weißen Haus, zeichnet in seinen Augen ein erhellendes, auf persönlichen Treffen mit Obama basierendes Bild des Präsidenten. Neben Analysen von Obamas Entwicklung in der ersten Wahlperiode findet Koch auch Analysen von dessen Körpersprache und seiner Art zu kommunizieren. Auch auf die Fehler und Missgriffe des anfangs euphorisch bejubelten Präsidenten kommt von Marschall zu sprechen. So hebt Koch zum Beispiel die Ansicht des Autors hervor, Obama habe selbst dazu beigetragen, die Opposition zu stärken.