Christoph Glauser

Einfach blitzsauber

Die Geschichte des Staubsaugers
Cover: Einfach blitzsauber
Orell Füssli Verlag, Zürich 2001
ISBN 9783280026816
Gebunden, 208 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Christoph Glauser zeigt: Der Staubsauger kann vom Teppich bis zum Kuhstall überall eingesetzt werden. Mit seinem Buch hat er einen fast vergessenen Teil moderner Industriegeschichte ausgegraben und die Emanzipation von einem skurrilen Reinigungsgerät zu Beginn des 20. Jahrhundert zu einem nicht wegzudenkenden Bestandteil unserer Zivilisation verfolgt. Er zeichnet damit ein interessantes Stück Technik- und Alltagsgeschichte nach.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.05.2002

In diesem Band geht es ausschließlich um den Staubsauger, und der Verfasser, der selbst einige Erfindungen hat patentieren lassen, interessiere sich wohl mehr für die technischen und ökonomischen Details dieser Wundermaschine als für soziologische Aspekte, meint Rezensent Ernst Horst. Der erste Staubsauger wurde 1901 von dem Briten H.C. Booth gebaut, war aber noch nicht zu gebrauchen, da er die Größe einer Dampflokomotive besaß und nur von der Straße durch ein Fenster auf das Innenleben einer Wohnung einwirken konnte. Höchst unpraktisch, bis dann der Amerikaner W.H. Hoover den Handstaubsauger entwickelte. Das war 1907 und die Erfindung des Staubsaugers damit im wesentlichen abgeschlossen, meint Horst, dennoch verfolge der Autor den Siegeszug des Staubsaugers um die Welt bis ins Jahr 1960. Horst haben die vielen technischen Ausführungen ganz offensichtlich gelangweilt. Das letzte Kapitel zur Sozialgeschichte des Staubsaugers, eh kurz gehalten, hält er für eine uninspirierte Pflichtübung des Autors.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 16.03.2002

Kurz aber begeistert bespricht der mit "ai" zeichnende Rezensent dieses Buch zur Geschichte des Staubsaugers. Christoph Glauser habe hier ein "umfassendes und geschichtlich fundiertes" Buch abgeliefert, das die verschiedensten Aspekte der Thematik einbeziehe. So finde der Leser Ausführungen zur technischen Geschichte des Staubsaugers, zur Unternehmensgeschichte und zur Sozial- und Kulturgeschichte, lobt der Rezensent. Selbst der Staubsaugervertreter, der heute nur noch als "sozialer Archetypus" existiere, finde Erwähnung.