Aus dem Französischen von Hanno Helbling. Zwanzig Jahre nach einem schrecklichen Unglück beschließen die Einwohner eines Dorfs im Wallis, ihr Vieh wieder auf die Alp Sasseneire hinaufzuschicken. Dort bahnt sich bald neues Unheil an: Eine Seuche bricht aus, die Sennen sind zu strikter Quarantäne gezwungen, einer nach dem andern erliegt der Angst oder verfällt dem Wahnsinn.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.01.2010
Desiree Waibel scheint von diesem Alpenroman von Charles Ferdinand Ramuz, 1926 erstmals erschienen, ganz in den Bann gezogen, und solcherart ist der Eindruck, dass die Rezensentin nur in Andeutungen aus dem Inhalt erzählen will. Soviel wird klar, es geht um eine Alp, auf der sich vor 20 Jahren etwas Schreckliches ereignete und die von jungen Sennern gegen die Warnungen der Alten nun wieder bewirtschaftet wird. Die Natur wird hier zum unheimlichen Protagonisten, und keineswegs hat man es mit "Heimattümelei" zu tun, lässt die Rezensentin wissen. Beeindruckt hat sie neben der sehr eigenwilligen Sprache der Bauern die "geradezu filmische" Beschreibung der Bergwelt.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…