Wir sind in Wurzen, einer kleinen Stadt bei Leipzig, Joachim Ringelnatz ist hier geboren, die Familie Wagner, deren Weg wir bis heute verfolgen, betreibt eine Schmiede, den Mittelpunkt eines Familienlebens, das Bernd Wagner zum Thema eines Romans unserer Jahre macht. Wir erleben sein Aufwachsen, erfahren Vieles über kleinstädtische Verhältnisse, Intrigen und Zukunftspläne und werden erzählend in politische Händel einer Zeit und einer Haltung verstrickt, die wir längst überwunden glauben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.05.2018
Hans-Christoph Buch ist hin und weg von Bernd Wagners Erinnerungen an seine Kindheit in Sachsen. Der Autor reiht sich damit ein in die Tradition literarisch anspruchsvoller, unterhaltsamer und selbstkritischer Heimatromane, meint Buch. Keine Ostalgie, keine Deutschtümelei, dafür gelungene Bilder und im Mittelpunkt eine Mutter und eine Sprache, die Buch ans Herzen gleichermaßen wachsen. Die Unmittelbarkeit des Textes versetzt den Rezensenten in eine untergegangene plebejische Welt mit Schlachtfesten, Skat und Sauerkraut.
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