Über Totenreiche, Totentänze und Totenstädte, über die letzte Musik, Bestattungsriten, Totenmasken und das Paradies; über letzte Fragen und auch darüber, ob es eine ewige Ruhe geben kann und ein Himmelreich gibt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.11.2000
Warum etwas Tröstliches am Gedanken sein soll, "dass kein Sterblicher so ganz ohne Todesangst davonkommt", kann auch der Rezensent (Kürzel lx.) diese "Trostbüchleins" nicht so genau sagen. Etwas Makabres jedenfalls ist dran an dieser kunterbunten Sammlung vermischter Meldungen aus dem "Reich des Todes", so scheint es. Reizvoll findet lx. vor allem die "abrupten Themenwechsel", die auf die Bibel zum Beispiel die neuesten Selbstmordstatistiken folgen lassen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter…