"Karate", "Geisha", "Harakiri" und "Kimono"- diese Wörter kennt jeder, der der deutschen Sprache mächtig ist. Aber wer weiß, was eine "Batsu", eine "Hara" oder ein "Sumotori" ist? In diesem Buch sind die rund 500 Wörter zusammengestellt, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts aus dem Japanischen entlehnt wurden und Eingang in deutsche Wörterbücher gefunden haben. Sie werden nach ihren Wortbestandteilen erklärt und in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung erläutert. Ob Sportarten wie Judo oder "Aikido", Speisen wie "Tofu" oder "Sushi", Kunstformen wie "Kabuki" oder "Manga"- sie alle sind hier versammelt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.05.2008
Offenbar höchst angeregt hat Rezensent Steffen Gnam in diesem "Lexikon deutscher Wörter japanischer Herkunft" geblättert und dabei so manche Entdeckung gemacht. Barbara Haschke und Gothild Thomas spüren, nachdem sie in der Einleitung den Importwegen japanischer Wörter ins Deutsche nachgegangen sind, den verschiedensten japanischen Wörtern nach, die in den unterschiedlichsten Kontexten zu finden sind, erklärt der Rezensent. Von überraschenden Funden bis zu "unfreiwillig komischen" japanisch-deutschen Komposita berichtet Gnam, wobei er auch auf die nur scheinbaren japanischen Wörter wie Pokemon oder englisch-japanische Neuschöpfungen wie Tamagotchi hinweist, die die Autorinnen aufführen.
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