Ann Mbuti

Black Artists Now

Von El Anatsui bis Kara Walker
Cover: Black Artists Now
C.H. Beck Verlag, München 2022
ISBN 9783406788017
Gebunden, 144 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Mit farbigen Illustrationen von Sumuyya Khader und Abbildungen der Originalwerke. "Black Artists Now!" ist ein Buch über 15 schwarze Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, die einen neuen "Spirit" in die noch überwiegend weiß und männlich dominierte Kunstwelt bringen. Jetzt endlich richtet sich der Blick verstärkt auf sie, jetzt endlich schließt sich eine Lücke in der westlichen Kunstgeschichte. Die Black Artists, die in diesem Buch vorgestellt werden, sind in den verschiedensten Medien tätig und verfolgen neue und vielseitige Ansätze. Neben Stars wie Kara Walker, deren Scherenschnitte weltweit für Aufsehen sorgen, oder Arthur Jafa, der neben seiner Videokunst Clips mit Beyoncé und Kanye West produziert, reicht der Bogen von El Anatsuis monumentalen Installationen aus bunt-schillernden Flaschenverschlüssen über Lynette Yiadom-Boakyes fiktive, rätselhafte Porträtmalerei bis hin zu Tabita Rezaires kybernetischer Medienkunst - sie alle haben einen Anteil daran, dass unser bisheriges Kunstverständnis neu aufgemischt wird. Ann Mbuti erzählt inspirierende Geschichten von zeitgenössischen schwarzen Künstlerinnen und Künstlern (die Jüngste von ihnen Jahrgang 1993, der Älteste Jahrgang 1944), die unsere Perspektive erweitern.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 01.02.2023

Federleicht seien die fünfzehn Porträts, jubelt Rezensent Thorsten Jantschek, und sowieso sei das Buch ein Korrektiv in der vernachlässigten Wahrnehmung schwarzer Künstlerinnen und Künstler. Außerdem schaffe es Ann Mbuti, die Kunst und das Kunstverständnis der Porträtierten so intensiv zu vermitteln, dass der Rezensent das Buch eine "suggestive Kunstverführung" nennt. Er kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus, wenn er zudem die Illustrationen von Sumuyya Kader lobt und Mbutis Geschick, mit persönlichen Erinnerungen oder biografischen Informationen den Kontext zwischen Künstlern und Kunst herzustellen, die frei von jedem überheblichen oder selbstreferenziellem "Kunstslang" seien. Alles zusammen, schreibt Jantschek, bilde eine "ästhetische Klammer" und mache Lust auf einen Nachfolgeband.

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