Fotografie und Architektur haben eine lange und intensive Beziehung - und beide werden von Diskussionen um ihren Nutzen zwischen Dienstleistung und Kunst begleitet. Das Buch untersucht wie Fotos zur medialen Vervielfältigung, Vermittlung und Archivierung von Bauwerken genutzt werden. Ausserdem widmet es sich dem Thema Nutzung als Bildinhalt der Architekturfotografie und hinterfragt, wie sie das Bild der gebauten Wirklichkeit beeinflusst.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.12.2015
Gabriele Reiterer staunt über die erkenntniserweiternde Kraft der Architekturfotografie. Wie die Autorinnen Angelika Fitz und Gabriele Lenz in ihrem Band das Verhältnis von Architektur und Fotografie erkunden, findet Reiterer dramaturgisch intelligent, poetisch und erhellend. Der Abbildcharakter der Fotografie rückt beiseite und das Beziehungsgeflecht zwischen Individuum, Raum, Investor, Architektur und Fotografie wird offenbar, meint sie. Die visuell angelegten Analysen deuten laut Reiterer außerdem unter anderem hin auf die Rahmenbedingungen der Architekturfotografie und die Dynamik des thematisierten Verhältnisses, eines fruchtbaren Wechselverhältnisses, wie die Rezensentin schließlich erkennt.
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