Klappentext
Deutsch-Englisch-Französisch. Als Sechsjähriger soll Hokusai sein erstes Bild gemalt haben, und ein Jahr nach seinem Tod mit 89 Jahren erschienen posthum seine letzten Buchillustrationen. Dieses Buch zeichnet die lange und ertragreiche Karriere des Künstlers in all seinen Schaffensphasen nach: von den Schauspielerporträts, mit denen alles begann, bis zu den 1.300 Bildern, die Hokusai in seinen letzten Jahren unter dem Namen Manji entwarf. Mit Abbildungen von 746 Holzschnitten, Malereien, Skizzen und Buchillustrationen in vielfach faszinierendem Detailreichtum ist dieser Band die mit Abstand umfangreichste Publikation über Japans wohl bekanntesten Künstler. Die begleitenden Texte von Andreas Marks ordnen die Werke in ihren historischen Kontext ein und untersuchen den Einfluss, den Hokusai auf westliche Künstler wie Degas oder Gauguin ausübte, obwohl er selbst Japan nie verließ. In einer Mischung aus gründlicher Recherche zur Echtheit der Arbeiten Hokusais und extragroßen Reproduktionen, darunter vier Ausklapptafeln, ist "The (almost) complete Hokusai" eine Monografie von wissenschaftlicher Tragweite.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.2024
Schön, dass Herausgeber Andreas Marks mit diesem Hokusai-Prachtband das Bild, das man hierzulande vom japanischen Künstler Hokusai hat, erweitert, findet Rezensent Tilman Spreckelsen in seiner Kurzkritik. Aus dem riesigen Oeuvre, das außerdem, wie Spreckelsen klarstellt, unklar definiert ist, weil nicht überall wo Hokusai draufsteht Hokusai drinsteckt, sind hier 800 Arbeiten ausgewählt, Ikonisches wie die "Großen Welle vor Kanagawa" steht neben Unbekannten. Vor allem aber sind nicht nur die kanonischen Holzschnitte präsent, sondern auch Hokusais Malereien, freut sich der Rezensent.
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