Aus dem Englischen von Gerald Jung und Katharina Orgaß. Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt: Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es neben Rauch und stiebenden Funken sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die brillante Hobbydetektivin Flavia bewahrt den Durchblick und findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Und bald darauf erkennt sie, dass das ruchlose Verbrechen eng mit einem weiteren, seit mehreren Jahren ungeklärten Todesfall verwoben ist. Doch allmählich stellt sich die bange Frage, ob die neugierige Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.10.2010
Hingerissen zeigt sich Sylvia Staude von Alan Bradleys elfjähriger Hobbydetektivin Flavia de Luce. Sie charakterisiert die im England der 1950er Jahre lebende aufmüpfige und neunmalkluge Heldin von "Mord ist kein Kinderspiel" als eine Art "frühreife Miss Marple". Besonders hebt sie Flavias Liebe zur Chemie hervor, dank derer sie auch dann weiter weiß, wenn die Polizei im Dunkeln tappt. Dem kanadischen Autor attestiert sie "britischen Humor". Ihr Fazit: eine vergnügliche Lektüre, die auch älteren Lesern empfohlen werden kann.
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