Herausgegeben von Marcel Reich-Ranicki. Band 1: Walther von der Vogelweide - Matthias Claudius / Band 2: Johann Wolfgang Goethe / Band 3: Friedrich Schiller - Joseph von Eichendorff / Band 4: Heinrich Heine - Theodor Storm / Band 5: Theodor Fontane - Else Lasker-Schüler / Band 6: Hugo von Hofmannsthal - Joachim Ringelnatz / Band 7: Gottfried Benn - Nelly Sachs / Band 8: Bertolt Brecht - Erich Kästner / Band 9: Marie Luise Kaschnitz - Paul Celan / Band 10: Erich Fried - Hans Magnus Enzensberger / Band 11: Peter Rühmkorf - Volker Braun / Band 12: Rolf-Dieter Brinkmann - Durs Grünbein
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Marcel Reich-Ranickis "Frankfurter Anthologie" hat nicht ihresgleichen. Seit 1974 erscheinen an jedem Wochenende in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Gedicht und ein Kommentar. In diesem Jahr sind zwölf das bisher Erschienene sammelnde Bände mit - so schreibt der Verlag - 1.400 deutschen Gedichten und den sie erläuternden Kommentaren in einer Taschenbuch-Kassette erschienen. Es gibt weltweit nichts Vergleichbares und schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass die letzten fünfzig Jahre allein vier Bände einnehmen. Man mag es bedauern, dass die ersten großen Zeiten der deutschsprachigen Lyrik, das Hochmittelalter, der Humanismus und vor allem das Barock zusammengedrängt in einem Band "Von Walter von der Vogelweide bis Matthias Claudius" untergebracht sind, aber es versteht sich für den ursprünglichen Erscheinungsort, eine Tageszeitung, von selbst, dass das Schwergewicht auf der Gegenwart und ihren Dichtern liegt. Die letzten drei Zeilen des letzten der 1.400 Gedichte stammen von Durs Grünbein und sie lauten... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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