Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons

I love Juice

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

20.12.2010. Der Comedian Ricky Gervais erklärt in einem Blogbeitrag für das Wall Street Journal, warum er nicht erklärt, warum er nicht an Gott glaubt. Kenan Malik erinnert in seinem Blog an eine sehr internetfreundliche und zensurfeindliche Rede der jetzigen Wikileaks-Jägerin Hillary Clinton von Anfang des Jahres. In der SZ  wundert sich der Berthold-Beitz-Biograf Joachim Käppner über Kritik an dem Buch "Das Amt": "Natürlich war das Auswärtige Amt 1933 bis 1945 eine verbrecherische Organisation."

Aus den Blogs, 20.12.2010

(Via Rivva) Der Comedian Ricky Gervais erklärt in einem besinnlichen Weihnachtsblogbeitrag für Wall Street Journal, warum er nicht erklärt, warum er nicht an Gott glaubt: "Why don?t I believe in God? No, no no, why do YOU believe in God? Surely the burden of proof is on the believer. You started all this."


Immer noch gibt es eine Menge lesenswerter Artikel zu Wikileaks in den Blogs. Kenan Malik, Autor des Buchs "From Fatwa to Jihad - The Rushdie Affair and its Legacy", erinnert an eine Rede der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton von Anfang des Jahres: "The State Department, she boasted, was 'supporting the development of new tools that enable citizens to exercise their rights of free expression by circumventing politically motivated censorship.'... Ten months later, without any hint of irony, that same State Department is putting pressure on companies to do the very opposite, bullying them to break links with WikiLeaks."

Außenminister Guido Westerwelle hat seinen ganzen Mut zusammengenommen und die iranischen Behörden aufgefordert, den zwei im Iran inhaftierten deutschen Reportern Marcus Hellwig und Jens Koch an Weihnachten ein Treffen mit ihren Angehörigen zu ermöglichen. Thomas von der Osten-Sacken kommentiert in Free Iran Now: "Eine Aufforderung, die zwei im Iran inhaftierten Journalisten sofort und bedingungslos freizulassen, weil sie de facto nichts als Staatsgeiseln sind? Das will man dann doch öffentlich nicht wagen, schließlich ist es ein besonderes Verhältnis, das deutsch-iranische..."

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Die Tageszeitung, 20.12.2010

In einem etwas spröden Interview spricht die Künstlerin Barbara Kruger über ihre neue Arbeit für die Frankfurter Schirn: "Es gäbe ja keine Kunstgeschichte, wenn es die Gesellschaft nicht gäbe. Ich würde sagen, meine Arbeit handelt davon, wie wir uns zueinander verhalten."


Außerdem: Christian Semler berichtet von einem Podium über den 1999 gestorbenen DDR-Dissidenten Jürgen Fuchs. Christian Broecking erinnert an Ornette Colemans 50 Jahre altes Album "Free Jazz: A Collective Improvisation". Der deutsch-palästinensische Autor Aref Hajjaj beschreibt in einem Reisetagebuch die Situation israelischer Araber. Besprochen wird das Comeback-Album von Edwyn Collins, "Losing Sleep".

Auf der Meinungsseite erinnern Christian Ströbele die Vorwürfe gegen Julian Assanges "verdammt an den Vorwurf unamerikanischer Umtriebe unter McCarthy".

Und Tom.

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Frankfurter Rundschau, 20.12.2010

Daland Segler schreibt den Nachruf auf Captain Beefheart.


Ansonsten gibt's Rezensionsfeuilleton: Besprochen werden Dimiter Gotscheffs Adaption von Aki Kaurismäkis Film "Mann ohne Vergangenheit" für das Deutsche Theater ("geht kolossal schief", meint Jürgen Otten), eine Schau über das Jahrhundert der Staufer in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, zwei Bücher über das ehemalige Jugoslawien und Olaf B. Raders Biografie über den Staufer Friedrich II. (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

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Neue Zürcher Zeitung, 20.12.2010

Sieglinde Geisel beobachtet die Bemühungen um die Südliche Friedrichstadt, die wie so viele andere West-Berliner Quartiere von ihren östlichen Gegenparts weit abgeschlagen wurde. Jetzt soll es die Kultur attraktiver machen. Stefan Hentz schreibt zum Tod von Don Van Vliet alias Captain Beefheart. Susanne Ostwald besucht die Dreharbeiten zum Abenteuerfilm "Flucht aus Tibet", der im Berner Oberland gedreht wird.


Besprochen wird die Klanginstallation "A Dream Within a Dream" über, mit und von Edgar Allan Poe in Zürich.

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Die Welt, 20.12.2010

In Tel Aviv ist ja so ziemlich alles angesagt, was mit Berlin zu tun hat, jetzt schwärmt Uri Berkovitz von der Cartoon-Website Hipsterhitler.com, die den Israelis T-Shirt gewordene Kalauer wie "I love Juice" oder "You make me feel like Danzig" beschert. Michael Pilz verabschiedet Captain Beafheart, für ihn der "vielleicht größte Sänger aller Zeiten".


Besprochen werden David Frays Einspielungen von Mozarts Klavierkonzerten und Dimiter Gotscheffs Theaterfassung von Aki Karismäkis Film "Der Mann ohne Vergangenheit" am Deutschen Theater in Berlin.

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Süddeutsche Zeitung, 20.12.2010

Joachim Käppner, Autor einer Biografie über Berthold Beitz, wundert sich, "welche Torheiten und längst überwunden geglaubte Rechtfertigungsstrategien" gegen das Buch "Das Amt" kursieren und hält fest: "Scheinbar gilt hier als obszön, was man nicht hören will. Natürlich war das Auswärtige Amt 1933 bis 1945 eine verbrecherische Organisation. 'Das Auswärtige Amt', heißt es so prägnant wie treffend im Bericht der Kommission, 'repräsentierte, dachte und handelte im Namen des Regimes.'"


Weitere Artikel: Der Architekt Gert Kähler erzählt von Bürgerbegehren gegen Hamburger Bauprojekte, die durch Einführung von Elementen direkter Demokratie seitens der Stadtpolitik noch befördert wurden. Johan Schloemann verabschiedet das Kulturhauptstadtjahr an der Ruhr. In den "Nachrichten aus dem Netz" stellt Johan Schloemann das Google Tool Ngram vor, mit dem man Millionen Bücher nach Begriffshäufigket durchsuchen kann. Und Tod, Tod, Tod: Andrian Kreye schreibt zum Tod von Captain Beefheart. Lothar Müller scheibt zum Tod des Schauspielers und Rezitators Wolf Redl. Stephan Speicher schreibt zum Tod des Bismarck-Biografen Ernst Engelberg.

Auf der Medienseite meldet Stefan Ulrich, dass Carine Roitfeld die französische Vogue verlässt.

Besprochen werden neue DVDs, Premieren von Stücken Arthur Millers, Aki Kaurismäkis und John Steinbecks in Berlin, zwei Timm Ulrichs-Ausstellungen in Hannover, Hans Werner Henzes Kantate "Opfergang" nach Werfel in Bochum und Bücher, darunter Neuerscheinungen zu Fontane (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2010

Die erste Seite des Feuilletons verarbeitet in Schnipseln das Phänomen Winter. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten darf für ihre Schlösser in Berlin und Brandenburg eine "Knips-Gebühr" für kommerziell genutzte Fotos verlangen, das hat der BGH gerade entschieden. In der Leitglosse findet Andreas Kilb das ganz richtig: Nicht die Stiftung sei hier der Abzocker, "es sind ja zunächst die Ostkreuz-Fotografen, die Honorare verlangen - von den Verlagen und Redaktionen, die ihre Bilder abdrucken". In einer "Klarer Denken" überschriebenen Kolumne nimmt uns der Autor Rolf Dobelli jede "Kontrollillusion". Für Umberto Eco zeigen die geleakten Diplomaten-Depeschen vor allem eins: Diplomaten schreiben nur von Journalisten ab und sind daher nutzlos. Andreas Kilb schreibt zum Tod des Historikers und Bismarck-Biografen Ernst Engelberg. Edo Reents schreibt zum Tod des Bluessängers Captain Beefheart.


Besprochen werden eine Ausstellung über Bilderwelten zwischen Kelten und Etruskern im Archäologischen Museum Frankfurt, Roger Vontobels Inszenierung von Arthur Millers "Alle meine Söhne" am Deutschen Theater Berlin und Bücher, darunter Nizamis Liebesepos "Chosrou und Schirin" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

In der FAZ am Sonntag stellt Nils Minkmar auf einer dreiviertel Seite ernstlich die Frage "Florian Illies nimmt Abschied vom Journalismus - Was sagt uns das über den Zustand des deutschen Feuilletons?", die er dann aber nicht beantwortet.

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Archiv: Heute in den Feuilletons

Das nenne ich totalitär

18.05.2013. In der Welt erklärt Beuys-Biograf Hans Peter Riegel Beuys Vorliebe für völkische Ideen auch mit der Nähe des Künstlers zu Rudolf Steiner. In Cannes verwandelt die taz nach der Vorstellung von Jia Zhangkes Film "A Touch of Sin" Papierfetzen in Waffen. Im New Yorker erinnert Alex Ross daran, dass Wagner nach Amerika auswandern wollte. Auch Palästinenser lieben Amerika, jedenfalls in Form von geschmuggelten Kentucky Fried Chicken, berichtet der Christian Science Monitor. In der NZZ staunt Nike Wagner, was ihr Urgroßvater alles im Kopf hatte. Die FAZ gratuliert dem Kookbooks Verlag zum Zehnten. Mehr lesen

Tagtäglich dem Leser zugemutet

17.05.2013. Die taz stellt den ersten chinesischen Blogger vor, der es schaffte, einen Vizeminister zu stürzen. In der Welt ruft Richard Herzinger die westlichen Länder zur Intervention in Syrien auf. In der FAZ kritisiert Constanze Kurz die Kampagne deutscher Medien gegen Adblocker. In Cannes liefen Filme von Sofia Coppola und François Ozon. Meldung des Tages: Elisabeth Ruge verlässt Hanser Berlin. Ihr Nachfolger wird Karsten Kredel von Suhrkamp. Mehr lesen

Ist Gott jetzt zufrieden?

16.05.2013. Medienkrise hin oder her: In Frankreich wird eine neue Zeitung gegründet: L'Opinion, berichtet die Welt. Im Freitag spricht Peter Schneider über seine recht unkonventionelle Mutter, die er in seinem neuen Roman porträtiert. In der Jungle World weigert sich Hamed Abdel-Samad, seine Hoffnung in die arabische Revolution aufzugeben. In der NZZ hinterlässt der ökologische Fußabdruck einen bizarren Eindruck. Die FAZ erklärt Giorgio Agambens Idee vom "Empire latin" zum Stuss. Mehr lesen

Samples der Oberflächenwelt

15.05.2013. Die Welt zitiert aus einem Memorandum von Stadtplanern, die die Stadt Berlin auffordern, sich endlich um ihre Mitte zu kümmern. Die NZZ bringt einen Stimmungsbericht aus Italien, wo das soziale Klima unter null sinkt. Baz Luhrmanns "Großer Gatsby" regt niemanden auf - füllt die Feuilletons aber trotzdem. Ähnlich unvermeidlich ist Dan Browns "Inferno". Dafür lassen wir Theophilus London ein hübsches Liedchen singen. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

Filzhaltige Kunstzeichen

14.05.2013. "Anfänge, zumal politische, sind niemals rein", seufzt Micha Brumlik in der taz mit Blick auf Daniel Cohn-Bendit und Theodor Heuss. In der Welt könnte Hans-Joachim Müller einstimmen - mit Blick auf den Militaristen Joseph Beuys. Wir verlinken auf die Abschlusserklärung der "Kritischen Islamkonferenz", die sich für den Transkulturalismus einsetzt. In der SZ rät Gustav Seibt den Deutschen, Giorgio Agambens (oder eigentlich Alexandre Kojèves) Idee eines "Empire latin" ein europäisches Ideal entgegenzusetzen. Mehr lesen

Es zeichnet sich der Morgenstern ab

13.05.2013. In der Welt wendet sich Necla Kelek gegen das Recht von Eltern, Mädchen unter 14 Jahren mit Kopftuch in die Schule zu schicken. In der taz widerspricht Bommi Baumann der These Wolfgang Kraushaars, die radikale Linke sei antisemitisch gewesen: Kunzelmann sei die Ausnahme. Die NZZ versucht ein Psychogramm der französischen Demonstanten gegen die Schwulenehe. Springer will 200 Mitarbeiter bei der Bild entlassen und viele andere in den Onlinestall ohne Tarifbindung stecken, meldet der Spiegel. Der "Große Gatsby" lässt sich gar nicht verfilmen, beteuert die FAZ. Und bitte lauschen Sie den trockenen Sforzati Daniil Trifonovs. Mehr lesen

Die Regie-Rübe, durch die so was rauscht

11.05.2013. Der Skandal um den abgesetzten "Tannhäuser" in Düsseldorf sorgt in den Feuilletons für mittelgroße Erregung. Die NZZ erkundet die Zukunft der Literaturkritik in Zeiten des Netzes. Die FAZ zweifelt am Wirtschaftsaufschwung in Afrika. Die taz ist im siebten Pophimmel: Daftpunk ist zurück. Und Pharell singt mit (wir bringen den Beweis). Die Erotizität von theoretischen Texten nimmt zu, meinte Diederich Diederichsens auf der re:publica. Die Pronunziabilität theoretischer Prosa aber nicht. Mehr lesen

Was öffentlich ist und was nicht

10.05.2013. Die FAZ fragt mit Antonio Muñoz Molina nach Spaniens Verantwortung für die Krise. Außerdem skizziert Ernst Elitz die Zukunft des Journalismus mit viel Paywall und Leistungsschutzrecht. Die Guardian-Leser freuen sich zu 64 Prozent über Stephen Hawkings Entscheidung, Israel zu boykottieren. Die SZ bewundert die barocke Hängung in Sanssouci. Die NZZ staunt über südkoreanischen Optimismus. Die Welt beleuchtet das kräftezehrende Metier der Liebesromanautorinnen. Mehr lesen

Hegemoniale Metaerzählung

08.05.2013. Dass sich Beate Zschäpe Verteidiger namens Stahl, Heer und Sturm gewählt hat, ist kein Zufall, sondern Hohn, meint Georg M. Oswald in der Welt und ruft die Anwälte auf, ihr Mandat niederzulegen.  Zum Tod des Animationsfilmers Ray Harryhausen  bringen wir ein Video mit Interview und Filmausschnitten. Kathrin Passig benennt auf zeit.de die Vorteile des Ebooks. Sascha Lobo fordert auf der re:publica, die ein großes Medienecho ausgelöst hat, mehr Politik statt Netzpolitik. In der Zeit protestiert Marlene Streeruwitz gegen die Starrheit der Kamera in Ulrich Seidls "Paradies: Hoffnung". Mehr lesen

So sehr haben die Chefs Angst

07.05.2013. Die NZZ hat herausgefunden, warum deutsche Journalisten sich ungern kritisieren lassen: Niemand weiß besser, wie weh das tut. Anlässlich des NSU-Prozesses erinnert Götz Aly in der Berliner Zeitung an die Urszene des Terrorismus in Deutschland: die Ermordung August von Kotzebues. Wolf Lepenies kann in der Welt mit Giorgio Agambens Plan eines "Empire Latin" nicht d'accord gehen. Der Tagesspiegel erklärt, wie ein Datenjournalist die öffentlich-rechtlichen Anstalten transparent machen will. In der FAZ verteidigt die dänische Fernsehredakteurin Sofia Fromberg die als sexistisch kritisierte Talkshow "Blachman". Mehr lesen

Rosa Pelzjacke über der Lederrüstung

06.05.2013. Die NZZ fürchtet sich vor dem rabiaten Umbau der Stadt Istanbul. In der FAZ erklärt Yohji Yamamoto, was am weiblichen Körper so schwierig ist und am männlichen so langweilig. Außerdem spricht die Netzaktivistin Raegan MacDonald  zu Beginn der Re:publica über Datenschutz. Vocer fragt nach Chancen eines gemeinnützigen Journalismus in Deutschland. Die SZ fand das Staatsballett im Berghain schön und harmlos. Mehr lesen

Die Empörung ist eine europäische Sünde

04.05.2013. In der Welt spricht Kevin Powers über seinen Roman "Die Sonne war der ganze Himmel". Daily Mail stellt kleidsame Wollkappen für Schildkröten vor. Die taz trauert um die einst so angesagte Clubszene von Berlin. Für die FAZ legt die Psychoanalytikerin Julia Kristeva ganz Europa auf die Couch. Und alle gedenken Søren Kierkegaards. Mehr lesen

Steile Hierarchien, Massenproduktion, Akkordarbeit

03.05.2013. In Foreign Policy rät Arch Puddington zum heutigen Tag der Pressefreiheit von der Reise in die zehn schlimmsten Länder für Journalisten ab. Die NZZ stellt die Designerin Inga Sempé vor. Mit Longform.org verlinken wir auf die "2013 National Magazine Awards Winners" mit Texten aus dem Atlantic und Texas Monthly. In der NYRB schreibt Ian Buruma über David Bowie. Die FAZ liest den Briefwechsel zwischen Grass und Brandt und empfiehlt Telekom-Kunden die Exhumierung ihrer Akustikkoppler. Die SZ besucht eine Ausstellung über die Geburt der neusten Technik aus dem Geist des Hippietums. Mehr lesen

Abkehr vom Mainstream der Alltagsheringe

02.05.2013. In Spiegel online fordert Sascha Lobo viel mehr Investitionen in ein schnelles Internet - und zwar von der Regierung. Im Tagesspiegel stellt Achim Freyer mit Richard Wagner ein Notgleichgewicht her. Die taz beleuchtet die Rolle von Gewerkschaften und SPD in der Nazi-Zeit. In der Zeit spricht Cecila Bartoli über tragische und weniger tragische Frauenrollen. Die FAZ übernimmt Salman Rushdies Aufruf für die Anerkennung von Freiheitshelden als Freiheitshelden. Das WWW ist zwanzig Jahre alt. Das CERN stellt die allerallererste Website wieder online. Mehr lesen

Wo es ernst wird, reicht das Netz nicht aus

30.04.2013. Die FAZ schreitet über die Stege des Mucem ins mediterrane Glitzerlicht der Kulturhauptstadt Marseille. Jürgen Habermas hat in Belgien über Europa gesprochen - und die Deutschen zu Opfern aufgefordert. Die NZZ erkundet die Möglichkeiten des Netzes als Medium des Protestes. Brigitte eröffnet die Berichterstattung über den NSU-Prozess. Und in der Welt hält Matthias Küntzel fest: Richard Wagner war ein Klassiker - und zwar des deutschen Antisemitismus. Mehr lesen

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