Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

26.05.2005. Die Bayern und Hessen und begehen heute Fronleichnam. In der taz polemisiert Lars Henrik Gass gegen die deutsche Kulturförderung, die mithilfe von Leuchtturmförderern und Förderintendanten ein kulturelles Bollwerk Europa errichten wolle. Der Schriftsteller Richard Wagner plädiert in der NZZ für eine Reform des osteuropäischen Zwischenkriegskatholizismus. In der Welt spricht der Historiker Paul Preston über die Erinnerung in Spanien an den Franco-Faschismus.

Die Tageszeitung, 26.05.2005

Lars Henrik Gass, Leiter der Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen, kritisiert Praktiken der Kulturförderung. Es gebe nur noch drei Typen von Förderern, den Europaförderer, den Leuchtturmförderer und den Förderintendanten - und jeder schadet aus Gass' Sicht der kulturellen Vielfalt. Nehmen wir die Europaförderung: "Es entstehen Förderfilme und Förderprojekte, die aussehen wie die Richtlinien, nach denen sie entstanden sind. Man investiert immense Zeit in Lektüre und Bearbeitung immenser Vertragswerke. Wahrscheinlich werden zwischen 20 und 30 Prozent einer Projektförderung mittlerweile für genau jene Administration aufgewandt, die eigentlich gar nicht gefördert werden soll. Das Provinzielle an diesem Europaverständnis, dieses Verschwinden der Individualität, ist auch ein Ergebnis eines uneingestandenen Antiamerikanismus, der Europa zum kulturellen Bollwerk ausbaut, ein Europa, das sich hauptsächlich nach innen definiert. Aber ist das Europa, das wir gewollt haben, wirklich derart eindimensional?"


Im Interview auf der Meinungsseite glaubt der Rechtswissenschaftler Ulrich Mückenberger nicht, dass die französischen Gegner einer EU-Verfassung überhaupt noch eine EU wollen. Nach einem Scheitern der Verfassung wäre sie "auf lange Zeit lahm gelegt ... Was dann bevorsteht, ist eine Eftaisierung der EU - sie wird zu einer riesigen Freihandelszone, die sich ein politisches und soziales Projekt gar nicht mehr vornimmt. Es muss jetzt ein politischer Zusammenhalt gegründet werden, und an dessen Spannungen und Dynamiken muss gearbeitet werden. Die Verfassungsgegner machen den Fehler, das zu befördern, was sie ablehnen: eine von der Ökonomie dominierte EU."

Weitere Artikel: Detlef Kuhlbrodt eröffnet den taz-Abgesang "Rot-Grün, wir danken dir" mit dem Bekenntnis, an dieser Regierung zu hängen, wie an einem wunderlich gewordenen Onkel, den er einmal richtig toll gefunden hat. Und im Dossier empfiehlt der Politologe Claus Leggewie in einem Interview den Grünen, sich wieder darauf einzustellen, dass auch Opposition attraktiv ist.

In der tazzwei gibt es einen schönen Text von Solveig Wright über Illlusion und Desillusion der Generation Kohl im Angesicht des Anfangs vom Ende von Rot-Grün. Daniel Bax war beim Tournee-Auftakt der "Brothers Keepers", einem Zusammenschluß afrodeutscher Hip-Hop-, Soul- und Rap-Größen wie Xavier Naidoo, D-Flame oder Joachim Deutschland, und lobt dien "Männergesangsverein" als eines der wichtigsten Antirassimus-Projekte der Republik.

Besprochen werden Zach Braffs Spielfilmdebüt "Garden State", Kenny Glenaans Spielfilm "Yasmin" und Jacob Estes Spielfilm "Mean Creek" .

Schließlich Tom.

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Neue Zürcher Zeitung, 26.05.2005

Der Schriftsteller Richard Wagner referiert die jüngere Geschichte des Katholizismus in den Gesellschaften Ostmitteleuropas und fordert dessen Reform. "In der kommunistischen Isolation hat die Kirche für Jahrzehnte so manchen Impuls aus der europäischen Moderne verpasst. Wir haben es dort in vielen Fällen bis heute mit einem Katholizismus zu tun, dessen Mentalität noch immer der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts verpflichtet ist, so auch seine Vorstellungen über die Gestaltung der Gesellschaft." Was beispielsweise Polen von seinen Nachbarländern unterscheide, sei "ein politisch militanter Rechtskatholizismus, der unter anderem das repressivste Abtreibungsgesetz in Europa mit zu verantworten hat. Es ist in Erinnerung zu rufen, dass Religionsfreiheit und individuelle Freiheit nicht automatisch dasselbe meinen. Der Unterschied wurde durch die kommunistische Repression verwischt. Der Mythos, den sich die katholische Kirche durch ihre Diskurspräsenz in der kommunistischen Gesellschaft erworben hat, erweist sich, angesichts der fehlenden Modernisierung der Institution, für die postkommunistische Zeit als wenig hilfreich."


Besprochen werden eine Canaletto-Austellung im Wiener Kunsthistorischen Museum, die neuen Alben der Rapper Common und Saul Williams, E. E. Cummings' jetzt in zweisprachiger Ausgabe erschienenen Poetik-Vorlesungen vom Winter 1952/53 in Harvard, eine "Biografie" des Bob-Dylan-Songs "Like a Rolling Stone" aus der Feder von Greil Marcus, Michael Donhausers Texte "Vom Sehen", ein Roman von Anosh Irani über die Unterwelt Bombays sowie Monika Marons Ausführungen darüber, "Wie ich ein Buch nicht schreiben kann und es trotzdem versuche" (Leseprobe). (Mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

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Die Welt, 26.05.2005

In Madrid beginnt heute eine hochkarätig besetzte Tagung zur "Kultur des Erinnerns" in Spanien und Deutschland. Im Interview mit Nikolaus Nowak spricht der britische Spanien-Historiker Paul Preston über die Franco-Diktatur, die er als "spanischen Holocaust" bezeichnet. "Über historische Vergleiche des Grauens lässt sich immer streiten, aber es gab unter Franco eine systematische Ausrottung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen, was in der weltweiten Wahrnehmung einesteils wegen der Grauen des Zweiten Weltkriegs unterging, andererseits weil Franco seine Opfer nicht nur physisch verscharren ließ, sondern auch die Erinnerung an sie systematisch auslöschte. Allerdings: Waren die Nazi-Morde rassistisch motiviert, hatten die Franco-Morde an den im Bürgerkrieg unterlegenen Republikanern einen politischen Hintergrund. Und proportional kamen mehr politische Gegner unter Franco ums Leben als unter Hitler."

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Berliner Zeitung, 26.05.2005

Manfred Schwarz hat in Tervuren/Brüssel eine Ausstellung über die belgische Kolonialzeit im Kongo besucht. Etwa zehn Millionen Kongolesen verloren damals ihr Leben. "In Belgien, wo man seit Jahrhunderten feindliche Armeen, Eroberungen und Plünderungen zu ertragen hatte, tut man sich schwer mit der Rolle des Täters." Wirklich gelungen findet Schwarz die Ausstellung auch nicht. Sie "ist nicht mehr als ein zaghafter Ansatz - Homöopathie statt Ross-Kur. Im 'Nuancieren' vor allem versucht sich die offiziöse belgische Geschichtsschreibung, um die Vorwürfe des Völkermords und der hemmungslosen Ausbeutung zu entkräften. Letztlich verhält es sich mit der Ausstellung nicht anders. Man erfährt viel über Handel und Verwaltung, Missionsschulen und Heimarbeit, aber wenig über die Nachtseiten des Kolonialismus."

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Archiv: Heute in den Feuilletons

Darling flüstert die Amsel

23.05.2013. Die Zeit klärt über die Legitimationskrise der öffentlich-rechtlichen Anstalten auf. Im Freitag erzählt Terry Eagleton, wie es sich anfühlt, wenn man als letzter eine Mao-Jacke trägt. In der taz konstatiert der ehemalige Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz: "Obama ist ein Versager für mich." Die NZZ lässt sich von Matthias Lilienthal durch Beirut führen. Die SZ findet die Kritik der FAZ an Georg Baselitz ziemlich daneben. Alle Zeitungen erinnern an Sarah Kirsch - auch an ihre Liebeslyrik. Mehr lesen

Die vervielfältigte Stimme des Heiligen Geistes

22.05.2013. Heute vor 200 Jahren kam in Leipzig ein klitzekleiner Richard Wagner zur Welt. Die Zeitungen  bringt er bis heute in große Form. Im Tagesspiegel zählt Norbert Miller all jene Autoren auf, denen wir es verdanken, dass wir ihn noch ertragen. Eleonore Büning stockt der Atem bei einem unbekannten Frühwerk Wagners, das wir in ganzer Länge als Video einbinden. Die Berliner Zeitung empfiehlt die französische Wagner-Rezeption gegen die festgefahrene deutsche Debatte. Außerdem: Ai Weiwei hat ein Heavy Metal-Video gemacht, in dem er seine Inhaftierung nachspielt. Der Guardian berichtet, wir binden es ein. Mehr lesen

In Grün und Orange, in Rot, Blau und Gelb

21.05.2013. Ja, ist es etwa das Empire latin, in dem wir zu posthistorischen Tieren werden, fragt die NZZ. Die Welt trifft Urs Widmer zum Werkstattgespräch. Die SZ feiert den Maler Hans Hofmann. Die FAZ wirft Georg Baselitz vor, den Wirtschaftseliten nahe zu stehen. Viele Zeitungen (und der Perlentaucher) berichten aus Cannes über Claude Lanzmanns Film "Le dernier des Injustes". Und wir zünden ein Licht an für Ray Manzarek. Mehr lesen

Das nenne ich totalitär

18.05.2013. In der Welt erklärt Beuys-Biograf Hans Peter Riegel Beuys Vorliebe für völkische Ideen auch mit der Nähe des Künstlers zu Rudolf Steiner. In Cannes verwandelt die taz nach der Vorstellung von Jia Zhangkes Film "A Touch of Sin" Papierfetzen in Waffen. Im New Yorker erinnert Alex Ross daran, dass Wagner nach Amerika auswandern wollte. Auch Palästinenser lieben Amerika, jedenfalls in Form von geschmuggelten Kentucky Fried Chicken, berichtet der Christian Science Monitor. In der NZZ staunt Nike Wagner, was ihr Urgroßvater alles im Kopf hatte. Die FAZ gratuliert dem Kookbooks Verlag zum Zehnten. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

Tagtäglich dem Leser zugemutet

17.05.2013. Die taz stellt den ersten chinesischen Blogger vor, der es schaffte, einen Vizeminister zu stürzen. In der Welt ruft Richard Herzinger die westlichen Länder zur Intervention in Syrien auf. In der FAZ kritisiert Constanze Kurz die Kampagne deutscher Medien gegen Adblocker. In Cannes liefen Filme von Sofia Coppola und François Ozon. Meldung des Tages: Elisabeth Ruge verlässt Hanser Berlin. Ihr Nachfolger wird Karsten Kredel von Suhrkamp. Mehr lesen

Ist Gott jetzt zufrieden?

16.05.2013. Medienkrise hin oder her: In Frankreich wird eine neue Zeitung gegründet: L'Opinion, berichtet die Welt. Im Freitag spricht Peter Schneider über seine recht unkonventionelle Mutter, die er in seinem neuen Roman porträtiert. In der Jungle World weigert sich Hamed Abdel-Samad, seine Hoffnung in die arabische Revolution aufzugeben. In der NZZ hinterlässt der ökologische Fußabdruck einen bizarren Eindruck. Die FAZ erklärt Giorgio Agambens Idee vom "Empire latin" zum Stuss. Mehr lesen

Samples der Oberflächenwelt

15.05.2013. Die Welt zitiert aus einem Memorandum von Stadtplanern, die die Stadt Berlin auffordern, sich endlich um ihre Mitte zu kümmern. Die NZZ bringt einen Stimmungsbericht aus Italien, wo das soziale Klima unter null sinkt. Baz Luhrmanns "Großer Gatsby" regt niemanden auf - füllt die Feuilletons aber trotzdem. Ähnlich unvermeidlich ist Dan Browns "Inferno". Dafür lassen wir Theophilus London ein hübsches Liedchen singen. Mehr lesen

Filzhaltige Kunstzeichen

14.05.2013. "Anfänge, zumal politische, sind niemals rein", seufzt Micha Brumlik in der taz mit Blick auf Daniel Cohn-Bendit und Theodor Heuss. In der Welt könnte Hans-Joachim Müller einstimmen - mit Blick auf den Militaristen Joseph Beuys. Wir verlinken auf die Abschlusserklärung der "Kritischen Islamkonferenz", die sich für den Transkulturalismus einsetzt. In der SZ rät Gustav Seibt den Deutschen, Giorgio Agambens (oder eigentlich Alexandre Kojèves) Idee eines "Empire latin" ein europäisches Ideal entgegenzusetzen. Mehr lesen

Es zeichnet sich der Morgenstern ab

13.05.2013. In der Welt wendet sich Necla Kelek gegen das Recht von Eltern, Mädchen unter 14 Jahren mit Kopftuch in die Schule zu schicken. In der taz widerspricht Bommi Baumann der These Wolfgang Kraushaars, die radikale Linke sei antisemitisch gewesen: Kunzelmann sei die Ausnahme. Die NZZ versucht ein Psychogramm der französischen Demonstanten gegen die Schwulenehe. Springer will 200 Mitarbeiter bei der Bild entlassen und viele andere in den Onlinestall ohne Tarifbindung stecken, meldet der Spiegel. Der "Große Gatsby" lässt sich gar nicht verfilmen, beteuert die FAZ. Und bitte lauschen Sie den trockenen Sforzati Daniil Trifonovs. Mehr lesen

Die Regie-Rübe, durch die so was rauscht

11.05.2013. Der Skandal um den abgesetzten "Tannhäuser" in Düsseldorf sorgt in den Feuilletons für mittelgroße Erregung. Die NZZ erkundet die Zukunft der Literaturkritik in Zeiten des Netzes. Die FAZ zweifelt am Wirtschaftsaufschwung in Afrika. Die taz ist im siebten Pophimmel: Daftpunk ist zurück. Und Pharell singt mit (wir bringen den Beweis). Die Erotizität von theoretischen Texten nimmt zu, meinte Diederich Diederichsens auf der re:publica. Die Pronunziabilität theoretischer Prosa aber nicht. Mehr lesen

Was öffentlich ist und was nicht

10.05.2013. Die FAZ fragt mit Antonio Muñoz Molina nach Spaniens Verantwortung für die Krise. Außerdem skizziert Ernst Elitz die Zukunft des Journalismus mit viel Paywall und Leistungsschutzrecht. Die Guardian-Leser freuen sich zu 64 Prozent über Stephen Hawkings Entscheidung, Israel zu boykottieren. Die SZ bewundert die barocke Hängung in Sanssouci. Die NZZ staunt über südkoreanischen Optimismus. Die Welt beleuchtet das kräftezehrende Metier der Liebesromanautorinnen. Mehr lesen

Hegemoniale Metaerzählung

08.05.2013. Dass sich Beate Zschäpe Verteidiger namens Stahl, Heer und Sturm gewählt hat, ist kein Zufall, sondern Hohn, meint Georg M. Oswald in der Welt und ruft die Anwälte auf, ihr Mandat niederzulegen.  Zum Tod des Animationsfilmers Ray Harryhausen  bringen wir ein Video mit Interview und Filmausschnitten. Kathrin Passig benennt auf zeit.de die Vorteile des Ebooks. Sascha Lobo fordert auf der re:publica, die ein großes Medienecho ausgelöst hat, mehr Politik statt Netzpolitik. In der Zeit protestiert Marlene Streeruwitz gegen die Starrheit der Kamera in Ulrich Seidls "Paradies: Hoffnung". Mehr lesen

So sehr haben die Chefs Angst

07.05.2013. Die NZZ hat herausgefunden, warum deutsche Journalisten sich ungern kritisieren lassen: Niemand weiß besser, wie weh das tut. Anlässlich des NSU-Prozesses erinnert Götz Aly in der Berliner Zeitung an die Urszene des Terrorismus in Deutschland: die Ermordung August von Kotzebues. Wolf Lepenies kann in der Welt mit Giorgio Agambens Plan eines "Empire Latin" nicht d'accord gehen. Der Tagesspiegel erklärt, wie ein Datenjournalist die öffentlich-rechtlichen Anstalten transparent machen will. In der FAZ verteidigt die dänische Fernsehredakteurin Sofia Fromberg die als sexistisch kritisierte Talkshow "Blachman". Mehr lesen

Rosa Pelzjacke über der Lederrüstung

06.05.2013. Die NZZ fürchtet sich vor dem rabiaten Umbau der Stadt Istanbul. In der FAZ erklärt Yohji Yamamoto, was am weiblichen Körper so schwierig ist und am männlichen so langweilig. Außerdem spricht die Netzaktivistin Raegan MacDonald  zu Beginn der Re:publica über Datenschutz. Vocer fragt nach Chancen eines gemeinnützigen Journalismus in Deutschland. Die SZ fand das Staatsballett im Berghain schön und harmlos. Mehr lesen

Die Empörung ist eine europäische Sünde

04.05.2013. In der Welt spricht Kevin Powers über seinen Roman "Die Sonne war der ganze Himmel". Daily Mail stellt kleidsame Wollkappen für Schildkröten vor. Die taz trauert um die einst so angesagte Clubszene von Berlin. Für die FAZ legt die Psychoanalytikerin Julia Kristeva ganz Europa auf die Couch. Und alle gedenken Søren Kierkegaards. Mehr lesen

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