Wozu, was, wie, Literaturrecherche und Internet

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Cover: Wozu, was, wie, Literaturrecherche und Internet
Reclam Verlag, Ditzingen 2000
ISBN 9783151002154
CD-ROM, 20,40 EUR

Klappentext

Von Rainer Baasner und Kristina Koebe.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.01.2001

Michael Bauer hat sich zwei CD-Rom-Veröffentlichungen angesehen, die der Literaturrecherche im Internet und einem Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gewidmet sind, und er hat an beiden viel auszusetzen.
1.) Baasner/Koebe (Hrsg.): "wozu.was.wie.Literaturrecherche und Internet"
Zunächst fällt dem Rezensenten negativ auf, dass die multimediale CD-Rom in ihrem ersten Teil eine Sprecherin verwendet, die wie eine "Parodie einer ICE-Durchsage" und zudem nicht besonders professionell wirke. Überhaupt findet er, dass die CD-Rom weit hinter den Möglichkeiten des Mediums zurückbleibt und bemängelt zudem die "altbacken-akademische Einführung" der Herausgeber in die Internetrecherche. Allerdings sieht er trotzdem den Nutzen der CD-Rom und lobt sie als "längst überfälliges" Hilfsmittel für Geisteswissenschaftler, auch wenn er sich eine andere, bessere Ausführung gewünscht hätte.
2.) Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): "Kritisches Lexikon zur deutschen Gegenwartsliteratur". 64. u. 65. NL
Der Rezensent preist zunächst das Kritische Lexikon zur deutschen Gegenwartsliteratur, als "weltweit einzigartiges" Nachschlagewerk, da es sämtliche Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur erfasse und Biografie der Autoren, ihre Werke und die Sekundärliteratur dokumentiere. Allerdings seien die Mängel des Lexikons auch in der digitalisierten Version beibehalten worden, moniert der Rezensent. Er weist auf "veraltete Artikel" hin, die auch auf der CD-Rom nicht "aktualisiert" wurden und auf unvollständige Angaben der Sekundärliteratur. Schade findet er, dass "Hörfunk- und Fernsehrezensionen", aber auch wichtige Beiträge in Magazinen nicht angegeben sind. Besonders bemängelt er aber, dass eine Recherche über den Index der CD-Rom zu "fehlerhaften oder unvollständigen" Ergebnissen führt. Auch von der Programmierung und Gestaltung ist er "enttäuscht".
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