Winfried Papenfuß

Die Kraft der Selbstheilung

Wie wir Heilungsprozesse anstoßen und unterstützen können
Cover: Die Kraft der Selbstheilung
C. H. Beck Verlag, München 2011
ISBN 9783406621949
Broschiert, 191 Seiten, 12,95 EUR

Klappentext

Was kann ich im Krankheitsfall selbst tun, statt mich nur auf die Interventionen des Arztes zu verlassen und "brav" die verschriebenen Medikamente einzunehmen? Die Dringlichkeit dieser Frage steigt mit dem Schweregrad der Erkrankung, etwa bei Krebsleiden oder chronischen Schmerzen, aber auch im Fall von Übergewicht. Nichts ist dem Heilungserfolg abträglicher, als in solchen Fällen in Passivität zu verfallen. Professor Papenfuß, ehemaliger Chefarzt einer Reha-Klinik, gibt dem Leser ein wissenschaftlich fundiertes und therapeutisch erprobtes Instrumentarium an die Hand, um bei einer Erkrankung die dem Organismus innewohnenden Kräfte zu aktivieren. Wir wissen heute: Über Vorstellungen, Sinneseindrücke, Emotionen und Gefühle lassen sich bestimmte körperliche Reaktionen auslösen, die Krankheiten und gesundheitlichen Störungen entgegentreten, aber auch die Gesundheit festigen können. In diesem Sinne ist das hier anschaulich dargestellte mentaltherapeutische Programm nicht nur für Kranke, sondern ebenso für Gesunde von eminenter Bedeutung.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.01.2012

Gespannt, wie er sich selbst heilen kann, schlägt Rezensent Robert Jütte das Buch des Professors und ehemaligen Chefarztes einer Rhehaklinik Winfried Papenfuß auf. Vorher hat er sich mit einem Blick auf den Verlag versichert, dass er solide Populärwissenschaft geboten bekommt und keine Esoterik. Ernüchterung zunächst, da der Professor dem Rezensenten einige Binsenweisheiten präsentiert a la: Selbstheilung muss man wollen. Dann aber legt der Professor los und bringt neurowissenschaftliche Erkenntnisse ins Spiel, limbisches System, Flussdiagramme, Schaubilder, Pawlowsche Konditionierung. Über die Praxis des bei alldem hilfreichen autogenen Trainings dann wieder nüscht. Aber dafür kennt Jütte andere Bücher. Zum Trost beglückt der Autor den Rezensenten schließlich mit einem Trainingsprogramm zur Selbstheilung. Das ist Jütte nun wieder zu wenig theoretisch, für ein komplettes Bild fehlen ihm Erkentnisse der Neuropädagogik.
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