Der große Einfluss der Körpersprache auf die potenziellen Wählerinnen und Wähler wird bei der Analyse der nonverbalen Entwicklung von Gerhard Schröder und Edmund Stoiber deutlich. Der Autor leitet aus seinen Forschungen allgemeingültige Grundsätze über die Wirkungsweise der Körpersprache ab. Der non-verbale Formelkatalog soll der Wissenschaft und Politik als Kompendium dienen, um die Dekodierung von Körpersprache zu ermöglichen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.10.2005
Diese Studie über die Körpersprache der Bundestagswahl-Kontrahenten von 2002 Gerhard Schröder und Edmund Stoiber ist aus einer älteren Dissertation hervorgegangen und wirkt deshalb angesichts der gerade zurückliegenden Wahl etwas geisterhaft, meint Hermann Unterstöger. Dieser Eindruck verfliegt aber rasch, denn untersucht wird sehr "gründlich" die Wichtigkeit und die Aussagekraft von körpersprachlicher Kommunikation im Wahlkampf, und die Ergebnisse kann man getrost auch auf spätere Wahlkämpfe übertragen, so der Rezensent anerkennend. Er zeigt sich von diesem gleichermaßen "fakten-, wie tabellen- und fußnotenreichen" Band sehr angetan und lobt auch die vielen "sprechenden" Fotos, die das Ganze illustrieren und "auflockern". Deutlich werde bei der Lektüre, dass die "bewusst eingesetzte Körpersprache" der Kandidaten auf das Wahlverhalten der Bürger einen immer wichtigeren Einfluss ausübt, so Unterstöger beunruhigt.
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