Als Benjamin eines Tages im Bus einschläft und erst am Ende der Tour von Yvette - der Busfahrerin - geweckt wird, muss er bei ihr bleiben, bis sie die Tour in die Stadt zurück macht. Er findet sie eklig, aber er lernt an diesem Tag viel Neues: auch, dass Menschen oft ganz anders sind, als aussehen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.02.2004
Bruno Blume zeigt sich beeindruckt von der Fahrt "direkt in die Seele" einer Busfahrerin, die der junge Benjamin in Vincent Cuvelliers Buch erlebt. Der Schüler, der seine Haltestelle verpasst hat und sich nun zu einer Privatfahrt mit der für ihn unangenehmen Busfahrerin genötigt sieht, lernt beinahe wider Willen hinter der Person, deren weibliches Geschlecht unter den Schülern durchaus bezweifelt wird, eine flipperspielende Frau kennen, die beim "Gedanken an ihre einstige große Liebe weint" - und dies ohne jede "Sentimentalität", lobt Blume. In den breiten Raum einnehmenden Illustrationen der Französin Candice Hayat sieht der Rezensent kongeniale, "kindlich treffende Kommentare" dieser Seelenschau.
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