Seit Jahrzehnten richten wir unser Leben an der Überzeugung aus, dass "besser" auch immer "mehr" heißen muss. Doch das Streben nach ständigem Wachstum hat zu ökologischer Zerstörung, sozialer Instabilität und einer globalen Gesundheitskrise geführt. Wenn Wachstum uns so sehr schadet, warum verabschieden wir uns dann nicht davon? Tim Jackson stellt dem Mythos Wachstum seine Vision einer Gesellschaft gegenüber, die uns ohne Wachstum reicher macht statt ärmer. Sein Buch ist nicht nur ein Manifest für ein anderes Wirtschaftssystem, sondern vor allem eine Einladung, darüber nachzudenken, was das Leben lebenswert macht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.10.2021
Das Buch des Postwachstums-Gurus Tim Jackson bleibt hinter den Erwartungen des Rezensenten Fred Luks zurück. Dem aktuellen politischen Diskurs über Postwachstum und Nachhaltigkeit gibt der Autor laut Rezensent jedenfalls kaum neue Impulse. Stattdessen liefert er, wie Luks meint, eine Kapitalismuskritik für Eingeweihte, ohne viel Überzeugungsarbeit zu leisten und ohne etwa das Thema Digitalisierung gebührend zu würdigen. Wie eine "bessere Wirtschaft" aussehen könnte, setzt Jackson dem Leser zwar durchaus gewinnbringend auseinander, meint Luks, wie der Weg dahin sich im einzelnen gestalten könnte, vermag der Autor aber nicht zu erläutern, bedauert der Rezensent. Sprachlich lässt der Text auch zu wünschen übrig, beklagt Luks.
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