Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.06.2000
Ulrich Wyrwa lobt die Bemühungen des Autors, mit überkommenen Mythen aufzuräumen. Die Untersuchung sei gut recherchiert und das umfangreiche Quellenmaterial gründlich aufgearbeitet. Von den zentralen Thesen dieser Dissertation läßt sich der Rezensent allerdings nicht überzeugen. So kritisiert er beispielsweise, dass sich Kroll allzu schnell der "emotionalen Seite" der Bewegung gegen einen modernen zentralistischen Verwaltungsstaat durch das toskanische Patriziat verschlossen habe, indem er sie ausschließlich "funktionalistisch" deute. Doch tue das seiner Begeisterung keinen Abbruch, wie der Rezensent betont. Besonders lobend hebt er die "brillante soziolinguistische Analyse" von Begrüßungs- und Anredeformen hervor und schätzt die Studie insgesamt als sehr "anregend" ein.
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