Stefan Buijsman

Ada und die Algorithmen

Wahre Geschichten aus der Welt der künstlichen Intelligenz
Cover: Ada und die Algorithmen
C.H. Beck Verlag, München 2021
ISBN 9783406775635
Gebunden, 236 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Aus dem Niederländischen von Bärbel Jänicke. Seitdem die Byron-Tochter Ada Lovelace Mitte des 19. Jahrhunderts das erste Computerprogramm schrieb, sind Computer sehr viel kleiner, schneller und vor allem intelligenter geworden. In einer Hinsicht hat sich jedoch wenig verändert: Ihre größte Stärke ist zugleich ihre größte Schwäche. Computer führen lediglich Berechnungen durch. Nur was sich in klare, mathematische Regeln fassen lässt, können sie auch erfassen. Mit unserem allgemeinen Weltverständnis können sie hingegen wenig anfangen. Beeindruckt von ihrer zunehmend gigantischen Rechenleistung und ihrer künstlichen Intelligenz trauen wir ihnen jedoch genau das zu. Und begehen damit einen entscheidenden Kategorienfehler zu unseren Ungunsten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.2021

Rezensent Günter Hack lässt sich vom Mathematiker und Philosophen Stefan Buijsman die Macht der Algorithmen und ihre Prinzipien erläutern. Was liegt Facebook und Alexa zugrunde, und wo liegen die Schwachstellen? Buijsman weiß es und vermittelt es laut Hack laiengerecht und knapp. Welche strukturelle Schwäche der Datensammelwut zugrundeliegen könnte, erfährt Hack auch. Dass der Autor dennoch zuversichtlich ist, dass KI und die Algorithmen dem Menschen letztlich eine Hilfe sein dürften, findet Hack beinahe verblüffend.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.10.2021

Auch wenn es sich bei dem Mathematiker Stefan Buijsmann um ein veritables Wunderkind handelt, der schon mit nicht mal ganz zwanzig promoviert hatte, schätzt ihn Rezensent Andrian Kreye als bodenständigen Autor, der die Welt der Zahlen sehr geschickt in Worte und Bilder zu transferieren versteht. Gekonnt erklärt Buijsmann daher auch dem Rezensenten, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, was sie können wird und was nicht. Der Haken an der ganzen Sache ist, lernt Kreye, dass KI zwar immer besser, aber eben nur Wahrscheinlichkeiten berechnen, aber keine Bedeutung erkennen kann. Eben weil sie alles wörtlich nehmen und sowieso nie besser als die Daten sein können, produzieren Chatbots am Ende doch viel Unsinn.

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