Die romantische Liebe steht im Mittelpunkt unseres Beziehungslebens, und nichts wünschen wir uns so sehr wie eine stabile und dennoch leidenschaftliche Liebe. Aber oft genug scheitern unsere Träume und Forderungen an der Realität unseres Begehrens, an unserer Lust. Wie aber funktioniert die Lust? Warum fühlen wir uns zu manchen Menschen stark hingezogen, während andere uns kalt lassen? Und ist das Begehren von Männern und Frauen nicht ohnehin auf so unterschiedliche Dinge gerichtet, dass eine dauerhafte Harmonie zwischen den Geschlechtern nur schwer vorstellbar ist? Simon Andreae entlässt uns aus diesem Dilemma jedoch mit Hoffnung: Fünfzig Prozent aller Partnerschaften halten, und von diesen sollten wir lernen, wie Männer und Frauen es doch zusammen aushalten können.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.01.2001
Annette Ramelsberger attestiert dem Buch über Geschlechterbeziehungen verlockende Qualitäten. Gleichzeitig findet sie aber auch, dass der Autor die Beweise für seine These vom guten Zusammenpassen von Männern und Frauen, "schuldig bleibt". Dabei hätte die Rezensentin sich sehr gewünscht, endlich von Forscherseite bewiesen zu bekommen, dass die Geschlechter wunderbar zusammen passen. Auch sie fragt sich nämlich in "schwarzen Momenten", warum sie mit einem "Exemplar des anderen Geschlechts" zusammenlebt. Doch da habe der Autor nicht viel mehr zu bieten als den Hinweis auf eine 50-prozentige Scheidungsquote - er tröstet also mit dem schlichten Faktum, dass immerhin die Hälfte der geschlossenen Ehen hielten.
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